Werder spielt in Mainz

Die Männergrippe ist eine ganze besondere Form von Erkältungskrankheit. Sie ist keinesfalls mit einer normalen Grippe – so wie sie Kinder oder Frauen befallen -, zu verwechseln.
Nur ein Mann kann so leiden wie er leidet. Und er zelebriert es es auf seine Art voller Inbrunst und unnachahmlich für das „schwache“ Geschlecht. Im Allgemeinen zieht er sich für den Hauptakt der Zeremonie in eine dunkle Höhle zurück, um dann nach einigen Tagen wie Phönix aus der Asche zu erscheinen und die Welt mit seiner Wiedergeburt zu beglücken.
Genau das wollen heute auch alle Werder-Fans sehen, die voller Zweifel in Richtung Mainz schauen. Nach den erfolglosen Spielen der letzten Wochen macht sich Endzeitstimmung breit. Nouris Bleiben wird genauso diskutiert wie an der Qualität der Mannschaft gezweifelt oder die Einkaufspolitik des Management in der Winterpause kritisiert.
Schnell sind der erkennbare Aufwärtstrend bei den guten Vorstellungen gegen Bayern und Dortmund vergessen. Werder Bremens Spiel braucht Konstanz – und das Team sollte heute einfach an die Leistung der ersten 75. min in Augsburg anknüpfen. Werder war bis zu diesem Zeitpunkt hoch überlegen und die klar bessere Mannschaft. Dann hat man einfach aufgehört Fußball zu spielen! Das hat nicht nur den Sieg beim FCA gekostet, sondern gleich noch eine Heimschlappe gegen Gladbach eingebracht.
Werders hochbezahlte Angestellte sollten wissen, was die Stunde geschlagen hat. Es sind in 13 Spielen noch 39 Punkte zu erzielen. Die ersten drei müssen heute her.
15.30 Uhr ist Anpfiff und wir sind live im Horizont dabei.

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