Das Wunder von Augsburg

Am Sonntagabend habe ich mir den neuen Wilsberg-Krimi im ZDF angeguckt. Zumindest knapp die Hälfte, bevor ich auf dem Sofa eingeschlafen bin. Ein schlechtes Drehbuch mit guten Darstellern ist eben nicht genug, um meine Lebensgeister dauerhaft bei Laune zu halten.
Oder doch? Bei Werders Auftritt in Augsburg war das Drehbuch regelrecht beschissen, und meine Augen klappten nicht einfach zu. Weiterlesen

Werder in Augsburg

Es war ein rundum gelungener Abend, dieser 9.Horizont-Geburtstag: Tolle Band, tolle Gäste, tolle Crew, tolle Stimmung!
Herz, was willst du mehr? Trotzdem haben wir doch ein paar treue Horizont-Freunde vermisst. Sie werden ihre Gründe gehabt haben …
Speziellen Dank an Mia, die uns mit einem großartigen Geburtsatgskuchen und feinen Blümchen verwöhnte, Tannel, die trotz Freizeit unermüdlich an der Qualität der Serviceleistung feilte, und natürlich Mine, die – obwohl krank -, großartig durchgeschuftet hat. Weiterlesen

Wir kochen unsere eigene Suppe!

Auch wenn Werder Bremen erst morgen spielt, müsst Ihr auf die Konferenz der Liga nicht verzichten. Pünktlich um 15.30 Uhr rollt im Horizont der Ball. Ein guter Einstieg in den Abend, an dem wir gemeinsam mit Livemusik der Band „27 Slush Club „unseren 9.Kneipen-Geburtstag feiern.Totgesagte leben länger, heißt e ja immer so schön. Vor allem wenn man den Blick zurück ins Jahr 2008 und die Geschehnisse in der Alten Hafenstraße richtet. Am 1.Februar eröffnet in den Räumlichkeiten der ehemaligen Pinte (und jetzigen Hafengalerie) der Horizont seine Trinkfiliale. Und es wurden Wetten abgeschlossen, wie lange der „Ossi“ wohl durchhält. Zugegeben, es hätte schnell vorbei sein können mit der Kneipenherrlichkeit. Zum einen stand ich mir damals selbst im Wege, zum anderen waren es die lärmgeplagten Nachbarn, die der Kneipe den Großkampf angesagt hatten. Es wäre ein Leichtes gewesen, vorzeitig die Flinte ins Korn zu werfen und trotzdem hocherhobenen Hauptes den Kampfplatz zu räumen.
Aber Aufgeben ist nicht gerade meine Stärke, und angestachelt durch eine ganz persönliche Entscheidung, die mir neues Leben eingehaucht hat, ging es weiter mit dem Horizont.
Es eine Erfolgsgeschichte zu nennen, will ich mir nicht anmaßen. Zu viele schlaflose Nächte haben mich gepiesackt und gepeinigt (und tun es manchmal immer noch). Das Führen des Ladens hat mich Demut gelehrt und mir die Augen über gewisse Vorgänge im Lande geöffnet.
Trotzdem ist der Horizont inzwischen eine kleine Institution und Heimat vieler lieber Menschen und Freunde geworden. Und darauf bin ich doch ein klein wenig Stolz.
Ich danke an dieser Stelle allen Gästen der Vergangenheit, der Gegenwart und auch der Zukunft. Und ich danke all den rührigen Mitarbeitern sämtlicher Generationen. Ohne Euch hätte das ganze Ganze nicht funktioniert. Besonderer Dank gilt natürlich meiner Familie, die mich in den schwierigen gesundheitlichen Zeiten ertragen musste.
Es geht weiter und „Wir machen unser Ding!“