Tag der Freiheit

Feiertagslaune an einem ganz gewöhnlichen Dienstag. Die Sonne schein (noch) und keiner weiß so richtig was zu machen ist. Zumindest die Leute nicht, die sich entschieden haben (oder mussten), kein verlängertes Wochenende in einer  der zahlreichen Wellnesburgen zu verbringen.
Nach einer langen Nacht mit ganz vielen super Gästen und einer weniger entspannten Gästin, die übelst gepöbelt und gar nach mir getreten hat (bin geschmeidig ausgewichen), werde ich mich gleich – wen wundert es-, auf mein Rad schwingen. Vielleicht kurbel ich nach Dangast und fresse dort  bis zum Abwinken Butterkuchen. Verdient hätte ich es, zumindest meiner Meinung nach. Ob ich dann allerdings, so extrem vollgestopft , zurück in die heimischen Gefilde finde, bleibt eine biologische Wundertüte. Also lasse ich es lieber.
Nun habe ich Euch meinen Tagesplan verraten. Wer sich dem anschließen will, darf 11.30 Uhr am Laden sein (30-er Durchschnitt als Fitnesslevel vorausgesetzt).
Wer das nicht wagen will oder kann, darf 18.00 Uhr vor Ort sein und sich dann gepglegt oder ungepflegt an den  polierten Tresen lümmeln.
Die Bude ist startklar und das frische Personal (ich bin raus) hochmotiviert. Hoffe ich.
So ein fußballfreier Dienstag an einem Tag, wo wir alle darüber nachdenken, wie schön es ist doch ist wieder vereint zu sein, kann unter Umständen völlig neu inspirieren.
An dieser Stelle will ich Euch ausdrücklich danken, dass ihr rüber gemacht seid. Was hätte ich nur ohne Euch hier auf ewig  getrieben  … Oder, äh, war es umgedreht mit dem Rübermachen?
Nach so vilen Jahren des wunderbaren Zusammenlebens verschwimmen selbst bei mir zunehmend die historischen Fakten. Und das ist gut so! Müssen wir doch endlich auch emotional und rational zueinander finden. Die Ossi- und Wessischeiße taugt doch noch nicht einmal für den Epilog eines Geschichtsbuches , zeigt nur einmal mehr, wie beschränkt der Mensch sich in seiner armseligen Existenz bedroht fühlt, wenn Veränderungen scheinbar Einfluss auf das Alltagsgeschehen nehmen.
Und wollen wir uns als beschränkt bezeichnen lassen?

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