Mein 1.Teelicht!

Gestern war es endlich soweit. B & E konnten stolz ihr 1.Teelicht präsentieren. Sehr lange hat das Paar aus dem beschaulichen Grohn (respektive Blumenthal) auf diesen wunderbaren Augenblick warten müssen.
Und das Warten hat sich ausgezahlt, waren die beiden doch jahrelang hinter der elektronischen Teelichtmauer weggesperrt, bewacht von einem unerbittlichen Kneipenwirt, der rein gar nichts für überschäumende  Romantik und langsam vor sich hin flackerndes  Emotionsgedudel übrig hat. Doch nun muss er sich wohl oder übel dem Druck der Öffentlichkeit beugen. Schon lange hat er den Boykott an der Teelichtfront gewittert, die Signale aber nicht wirklich ernst genommen.
„Die Lage wird sich schon beruhigen“, hat der diktatorische Eigenbrödler zuletzt noch in einem Interview  der „Blöd“ auf eine entsprechende Frage geantwortet und vehement alle Anschuldigungen „Kein Freund des lodernden Feuers zu sein“ von sich gewiesen.
„Doch den Galopp des Esels in seinem fortschrittlichen Lauf (so ein Sprecher der Initiative), hält selbst der beste Pferdedomteur nicht auf!“
Der Druck der  Öffentlichkeit und die konterrevolutionären Aktivitäten im (internen) Untergrund  haben schließlich dazu geführt, dass es so kommen musste, wie es schließlich gekommen ist (siehe Bild)!.
So wie der  Mauerfall 1989 wird dieses Ereignis in die deutschen Geschichtsbücher eingehen und unweigerlich zu einem weiteren Feiertag im Lande führen. Es ist zwar noch nicht endgültig beschlossen, aber fast sicher, dass der 11.10. zum „Tag des Teelichtes“ ausgerufen wird!

Zur Vorgeschichte: O.g. Kneipenwirt hatte vor einigen Wochen aus praktischen Gründen die angeblich so romantischen Teelichter gegen elektronische Teile ausgetauscht. Er wollte damit bezwecken, dass sich die Sauerstoffbilanz im Laden und der finanzielle Kneipenhaushalt deutlich verbessern. Außerdem sollten Reinigungszeiten (für umgekippte Kerzen), Autobenzin (für das Besorgen der selbigen), Kugelschreibertinte (für den Hinweis im Buch, dass die Dinger mal wieder aus sind) und Arbeitszeiten (für das Entzünden und Wechseln) gespart werden.

Doch wie so oft stemmt sich die Öffentlichkeit gegen den Fortschritt.
Wie zuletzt bekannt wurde, sitzen  und kochen die Anführer der Initiative „Der Horizont will seine Teelichter zurück  (DHwsTz)“ im eigenen Zuhause noch immer am offenen Feuer.
Wen wundert es also?
Nun erhält eine lange in Fachkreisen diskutierte Frage endlich eine eindeutige Antwort: Woran erkennt man an 2 Teelichtern auf einer Mauer zwischen Ost und West wo letztendlich  Osten ist?
Da wo das Teelicht brennt ist …. Na?

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