Nikolausspende

Falls jemand heute einen Grund sucht, um mal wieder den Horizont zu besuchen, dann kann der auch lauten: Ich spende mein Trinkgeld dem Verein „Innere Mission“ und tue damit zusätzlich etwas Gutes! Zusätzlich deshalb, weil ich davon ausgehe, dass die Horizont-Gäste sowieso Gutes tun.
Die Aktion des Vereins wurde im letzten Jahr ins Leben gerufen, weil deren Arbeit dringend auf Gelder von außerhalb angewiesen ist. Die Mitarbeiter kümmern sich um Menschen, die am Rande unserer Gesellschaft stehen. Für die ist natürlich von staatlicher Seite kein Geld vorhanden. Schlimm, in einem Land wie Deutschland, das zu den reichsten der Erde gehört.
Wir leben in einer Zeit, in der mit der Nullzinspolitik das Geld von „Unten“ nach „Oben“ geschaufelt wird. Begründet wird das mit der Notwendigkeit, die Wirtschaft am Laufen zu halten. Genau das zeigt, dass wir in diesem Land eine Reichenpolitik unterstützen, die soziale Gerechtigkeit komplett ausschließt.
Und wer schon einmal ganz tief in einer Krise gesteckt hat, der weiß, wie schnell es mit dem sozialen Abrutschen gehen kann. Plötzlich ist man allein, ohne Geld, ohne Wohnung und ohne Freunde. Wenn einem dann der Mut fehlt, sich selbst aus dem irdischen Leben zu verabschieden oder andere Wege zur Lösung des Dilemmas zu gehen, bleibt man trotzdem weiter ein mit Bedürfnissen ausgestattetes, menschliches Wesen.
Schade für den Staat, der solche nichtproduktiven Schmarotzer aushalten muss, die  eh nur als bettelnde Kleinkriminelle mit der Dose Bier in der Hand vor der Methadonausgabestelle wahrgenommen werden.
Gut dass es solche Vereine wie die „Innere Mission“ gibt, die uns, falls wir mal in der Grütze stecken, weiterhelfen!

Also lasst Euch heute Abend mal sehen. Vielleicht habt Ihr ja auch Bock auf Champions League Fußball mit Real gegen Dortmund und Leipzig gegen Besiktas. Wir zeigen euch die Spiele live.
Apropos Spiele: am Ende der Fehlersuchkette habe ich gestern den Fernseher über dem Tresen ausgetauscht. Nun ist die komplette Anlage einmal runderneuert. Jetzt hilft nur noch das Haus abzureißen.
Falls es am Wochenende wieder zu Störungen kommen sollte, steht die Bundesmessagentur bereit und kontrolliert das Umfeld auf  Störsender. Falls da etwas festgestellt wird, wird es sehr teuer für die Leute, die die Störungen verursachen. Ich gebe jedenfalls nicht auf. Mein Signal ist Euer Signal! Dranbleiben ist die Devise.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.