HSV besiegt und Hockeytitel lastminute verloren!

So kurz nach dem Eishockeyfinale zwischen Deutschland und Russland (3:4 nach overtime) einen Blog zu schreiben, ist schon schwer. Unser deutsches Team hatte Gold in der Hand – und hat es 55 Sekunden vor Schluß noch verloren. Die Russen gleichen aus und sind in der Verlängerung das stärkere Team. Kaprizow schießt das Golden Goal und zerstört die Träume von Sturms Traumjungs. Episch war dieses Spiel aus deutscher Sicht  trotzdem. Großartig die gesamte Olympiamannschaft mit einem tollen Endergebnis. Eine Extraverbeugung vor großartigem Wintersport.
Der wurde gestern im Nordderby nicht unbedingt geboten. Aber Emotionen gab es mehr als in jedem anderen Spiel der Saison. Wir Werder-Fans haben den Sieg herbeigesehnt, die ganze Woche vorher schon. Und wir haben gezittert, bis zu diesem magischen Moment, als der Ball dann irgendwie im HSV-Tor lag. Der Jubel im Horizont war unbeschreiblich. Zentnerweise flogen da die Steine von vielen Herzen. Werder hat sich mit diesem Sieg deutlich vom HSV abgesetzt und darf jetzt von einem Platz im sicheren Mittelfeld träumen. Die Hamburger sind mehr als nur in Nöten. Der Weg in Liga 2 ist unaufhaltsam beschritten. Schade, denn es sind doch gerade die Derbys, die die Würze in die oft so fade Suppe mixen. Wünschen wir dem HSV deshalb das „Wunder von der Alster“, denn sonst werden wir, so befürchte ich, auf Jahre keine solchen Momente mehr erleben dürfen.
Wir öffnen heute um 15 Uhr und verfolgen, wie es in den anderen Ligaspielen zugeht. Genießt die letzten Olympiaentscheidungen und den kalten Wintertag. Bis gleich.

Derby

Der Fußballkosmos rund um Bremen dreht sich komplett um das  Derby am Samstagabend. Werder gegen des HSV ist offensichtlich mehr als nur ein Spiel. Menschliche Abgründe tun sich auf, wenn der Ehrenkodex beschworen und die Kriegsbemalung aufgelegt wird. Sportlich gesehen hat dieses Match sowieso eine besondere Bedeutung. Der Verlierer des Spiels könnte der zweite Absteiger nach dem 1.FC Köln sein. Es geht also nicht mehr und nicht weniger um das sportliche Überleben einer Stadt, ja einer ganzen Region. Nicht auszudenken, was passiert, wenn Werder in Liga 2 gegen Sandhausen & Co einen einsamen Kampf führt.
Werder Bremen ist das letzte verbliebene Markenzeichen einer wirtschaftlichen arg gebeutelten Stadt. Die Menschen identifizieren sich mit dem Verein und die Wirtschaft braucht Werder, um nicht selbst in die Zweitklassigkeit abzustürzen.
Unter Kohlfeldt hat die Mannschaft wieder gelernt Fußball zu spielen. Umso schmerzhafter zu verkraften, ist die unnötige Niederlage in Freiburg letze Woche. Werder ist nun unter Zugzwang. Jeder erwrartet den Sieg. Schon ein Unentschieden käme einer Niederlage gleich.
In Hamburg wird schwer getrommelt. Neupräsident Hoffmann will mit 4 bis 5 t Fans nach Bremen kommen, um Werder  und seine Fans aufzumischen. Der Mann gehört vor ein Kriegsgericht – oder in den Beratungsstab von D.Trump. Irrsinn, die ohnehin schon aufgeheizte Stimmung auf diese Art  weiter zu befeuern.
Die Hamburger sollen sich lieber mit den Tatsachen abfinden und die Planungen für ein neues Kapitel Ligageschichte beginnen. Dazu gehört es Demut und ganz viel Bescheidenheit zu lernen, also charakterliche Eigenschaften zu verinnerlichen, die bisher  an der Alster völlig unbekannt sein müssen.
Wir sind heute ab 18 Uhr und morgen ab 15 Uhr für Euch da.

Hadern hilft nicht!

0:1 verloren. Völlig unnötig, wie der gemeine Betrachter und Bremer Fußballfan in der Nachschau feststellen darf. Johannsen foult völlig sinnfrei einen SC-Spieler im eigenen Strafraum und Pedersen verlädt Pavlenka vom Punkt. Tor!
Will man es genau nehmen, sind damit alle Höhepunkte des Spiels bereits genannt. Werder fand einfach keine Mittel gegen die Defensivvariante der Breisgauer. Chancen Mangelware. Auch wenn einige Entscheidungen der Unparteiischen anzuzweifeln sind, bleibt am Ende nüchtern festzustellen: Werder muss sich strecken, um die Klasse zu halten. Nächsten Samstag im Derby gegen den HSV wird nicht nur emotional die Hütte brennen.
Wir sind live dabei.
Genauso wie heute und am morgigen Montag. Wir übertragen das Restprogramm der Liga. 15 Uhr öffne ich den sonnenüberfluteten Laden. Auf geht`s!

Werder in Freiburg

Die Hymnen der Slushiboys kreisen noch in unseren Köpfen (wieder sehr schönes Konzert gestern Abend), da stehen alle Werder-Fans schon wieder in grünen Stutzen vor der Kneipentür und warten auf Einlass (14 Uhr). Ein Höhepunkt jagt den anderen. Werder nach Bayern  spielerisch die zweitstärkste Mannschaft der Liga (Didi Hamann), muss in Freiburg beweisen, dass  der Wille ,sich endgültig aus dem Tabellenkeller zu verabschieden, ungebrochen ist. Es gilt an die Leistungen des  Wolfsburg-Matches anzuknüpfen und dem SC frühzeitig den Schneid abzukaufen. Punkte müssen auch deshalb her, weil Mainz in Berlin gewonnen hat und somit ein Abrutschen auf den ungeliebeten Relegationsplatz eine ungünstige Option darstellt.
Das Teilnehmerfeld der Bundesligasaison 2017/18 rückt, bis auf einige Ausnahmen, immer näher zusammen. Jeder Punkt zählt und kann im Mai über Weh und Wohl einer ganzen Region entscheiden. Auch deshalb sind die Fans unseres grünweißeren Teams gefragt. Anfeuern aus allen Rohren –  heute ab 15.30 Uhr!

Am Freitag: 27 Slush Club in Concert!

Sozusagen als Zugabe, spielt am Freitag die Band 27 Slush Club ein Extrakonzert in ihrem selbstgewählten Wohnzimmer. Ein Nachtrag zur Geburtstagsfeier am letzten Wochenende. 21 Uhr werden die Jungs um Carsten Thiel ihr wunderbares Balladenprogramm starten. Wir freuen uns drauf.
Heute Abend zeigen wir Euch die aktuellen Spiele der Champions League (Real – Paris und Porto Liverpool). Die Geldclubs unter sich. Bayern, der einzig verbliebene deutsche Teilnehmer, tritt erst am kommenden Dienstag an. Bei diesem aufgesplitterten Spielplan kann man schnell die Übersicht verlieren.
Werder ist unterdesssen bemüht, die richtige Taktik für das Spiel in Freiburg zu kreieren. Die nächsten drei Einheiten werden jedenfalls unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

An dieser Stelle möchte ich mich auch öffentlich bei allen Freunden und meinen Mitarbeiterinnen für das tolle Geschenk zum 10. Horizont-Geburtstag bedanken. Natürlich gilt mein Dank auch Eurer Treue in all den Jahren und die Power, mit der wir gemeinsam die vielen unwegsamen Klippen umschifft haben.

10 Jahre Horizont – eigentlich Wahnsinn. Wenn ich so vor mich hin sinniere, fallen mir ganz viele Dinge ein. Es ist doch verrückt, da sitzt man hier, deutlich gealtert, und stellt fest: Es ist eine Menge passiert in diesen letzten 10 Jahren. In der Pinte, in der damals alles begann, ist inzwischen die berühmte Havengalerie. Die Anwohner, die damals alles getan haben, um die jungen unbedarften Horizontler zu vertreiben, sind bedeutend ruhiger geworden. Wahrscheinlich färbt die Ruhe der ausgestellten Bilder wohltuend auf die überhitzten Gemüter ab. Nur eins ist geblieben: Wir grüßen uns noch immer nicht! Macht aber nichts. Spätestens auf dem Weg in die Hölle, müssen wir uns über den Weg laufen. Und dann wird abgerechnet! Nichts im Leben bleibt ungesühnt.  Weiterlesen

Werder raus!

Es war ein Start nach Maß. Werder führte nach sensationellem Spiel super schnell mit 2:0 gegen Bayer 04 Leverkusen. Das weiße Ballett mit den grünen Streifen an der Seite schien die Sache voll im Griff zu haben und ballerte aus allen Rohren. Der starke Kainz hätte dabei mit seinem Knaller ins rechte obere Eck fast für das Tor des Monats und die Vorentscheidung gesorgt. Aber nur fast, denn Bayers Keeper holte die Granate aus dem Winkel – und das Spiel drehte sich unmerklich zu Gunsten der Gastgeber. Während sich Werder immer mehr zurück zog, nutzte der Bremer  Brandt  in Diensten der Leverkusener die  individuellen Fehler (Velkovic) der Abwehr und sorgte für Anschluss- und Ausgleichtreffer. Unnötig und letztendlich um den Lohn der Arbeit gebracht, trauern die Fans  vor allem deshalb der verpassten Chance hinterher.
In der Nachspielzeit kam es wie es kommen musste. Werder fehlten die Mittel und Bayer hatte das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite.
Fazit des Spiels: Werder kann mit jeder Mannschaft der Liga mithalten. Jetzt darf Wolfsburg am Sonntag gerne büßen.
Wir zeigen Euch heute die beiden restlichen Pokalspiele in voller Länge und nähern uns schlagartig unserem Partywochenende.

Ausgleichende Gerechtigkeit

Im Leben trifft man sich bekanntlich immer zwei Mal. Im Fußball offensichtlich auch. Werder hat gestern nämlich in einem Spiel gewonnen, dass so nie und nimmer hätte enden dürfen. Okay, Pavlenka hat mit seinem Patzer das Tor der Schalker begünstigt, die Mannschaft aber hat einfach nur schlecht gespielt. Die „Neuen“ wirkten wie Fremdkörper und die Stürmer hatten komplette Ladehemmung. Am Ende aber fügte sich das Schicksal. Werder hat den Sieg erzwungen. Nach dem Platzverweis eines Schalker Spielers witterten die Grünweißen Morgenluft. Ein gut aufgelegter Johannsen bereitete die Treffer von Kruse (78.) und dem eingewechselten Junozovic (in der Nachspielzeit) blendend vor. Werder siegt und hat nun die Mainzer auf den Relegationsplatz in der Tabelle verbannt. Wenn der HSV heute gegen Hannover nicht punktet, bleibt Werder der absolute Winner des Spieltages.
Am Dienstag geht es im Pokal gegen Leverkusen, bevor am kommenden Sonntag Wolfsburg der nächste Ligagegner ist. Endlich Luft im Abstiegskampf. Puuuuuh!
Heute öffnen wir um 15 Uhr. Ich bin selbst wieder da und freue mich auf super Gäste und zwei spannende Fußballmatches.

Werders Panikkäufe

Jetzt haben die Verantwortlichen beim SVW reagiert. Insgesamt 11 Mille wurden auf dem letzten Drücker vor Schließung des Transferfensters ausgegeben. Was die Investition tatsächlich wert ist, bleibt abzuwarten, denn mit Sebastian Langkamp von Hertha  (3 Millionen) und dem Kosovo-U21-Nationalspieler Milot  Rashica aus Arnheim (8 Millionen), wurden Spieler verpflichtet, die allenfalls eingefleischten Insidern bekannt sein dürften. Langkamp, der bei den Berlinern zuletzt die Bank gedrückt hat, soll zukünftig die Rolle eines Führungsspielers übernehmen, während Rashica den langzeitverletzten Bartels ersetzen darf.
Nun sollen sich beide Neueinkäufe  bereits am Wochenende im Spiel gegen Schalke bewähren. Ob das nach drei Trainingseinheiten klappt, bleibt, wie bei fast allen Dingen im Leben, abzuwarten. Weiterlesen