Werders Panikkäufe

Jetzt haben die Verantwortlichen beim SVW reagiert. Insgesamt 11 Mille wurden auf dem letzten Drücker vor Schließung des Transferfensters ausgegeben. Was die Investition tatsächlich wert ist, bleibt abzuwarten, denn mit Sebastian Langkamp von Hertha  (3 Millionen) und dem Kosovo-U21-Nationalspieler Milot  Rashica aus Arnheim (8 Millionen), wurden Spieler verpflichtet, die allenfalls eingefleischten Insidern bekannt sein dürften. Langkamp, der bei den Berlinern zuletzt die Bank gedrückt hat, soll zukünftig die Rolle eines Führungsspielers übernehmen, während Rashica den langzeitverletzten Bartels ersetzen darf.
Nun sollen sich beide Neueinkäufe  bereits am Wochenende im Spiel gegen Schalke bewähren. Ob das nach drei Trainingseinheiten klappt, bleibt, wie bei fast allen Dingen im Leben, abzuwarten.
Die Ampel  vor dem Abstiegstunnel (Durchfahrt ins gelobte Land  unmöglich) steht jedenfalls auf dunkelrot, denn die Aufgaben im Abstiegskampf werden nicht einfacher (5 € ins Phrasenschwein) . Jeder Punktverlust lässt die Stirnfalten bei Fans und Verantwortlichen tiefer werden – und Schalke am Wochenende als Tabellenzweiter im Auswärtsspiel taugt auch nicht gerade als Hoffnungsschimmer am/ im trüben Horizont.
Die Zeit rennt jedenfalls, und Werder rennt ihr noch immer hinterher.
Die „Causa Nouri“ könnte so doch noch zum entscheidender Faktor  im Abstiegskampf werden. Man hätte eher auf die Signale hören müssen, die die Mannschaft frühzeitig gesendet hat. Zu spät vielleicht, denn wichtige Punkte sind unwiderbringlich verschenkt.
Morgen Abend starten wir dem Freitagsspiel in den nächsten Spieltag und feuern am Samstag vehement unsere Grünweißen an. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt!

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