Punkt geholt!

Ganz nüchtern betrachtet, kann Werder froh sein, am Ende doch noch einen Punkt in Mönchengladbach geholt zu haben. Es ist müßig darüber nachzudenken, ob man gar den Sieg verschenkt hat. Zu einem Fußballspiel gehören immer zwei Halbzeiten, und wenn die erste komplett verschlafen wird, darf man sich am Ende nicht beklagen
Mal wieder hat sich gezeigt, dass die Experimentierfreude eines Fußballtrainers sich nicht immer auszahlt. Warum Kohlfeldt das System geändert hat, bleibt allein sein Geheimnis. Erst als in Halbzeit 2 der schwache Bauer raus und der starke Johannsen rein kam und die Dreier- zurück auf Viererkette umgestellt wurde, rastete das Werderspiel wieder ein.  Fast wäre, bei besserer  Chancenverwertung, auch noch der Sieg drin gewesen. Aber ehrlich, das wäre zu viel des Guten gewesen. Gladbach hatte ebenfalls reichlich Möglichkeiten und war am Ende nur zu doof, den Sack rechtzeitig zuzumachen. So bleibt: Hauptsache nicht verloren!
Mal wieder war die Bude rappeldicke voll und die Stimmung großartig. Auch wenn der Ton etwas schwachbrüstig war (Da wird etwas passieren), ist mal wieder jeder Fußballfan auf seine Kosten gekommen. Wenn wir schon Noten an die Fußballspieler verteilen, dann können wir das auch beim Personal: Glatte Einsen für Mia und Annette, die im 2:1- System das Spiel gemacht haben:
Heute 15 Uhr zeigen wir Euch in der Konferenz, dass es auch Spiele gibt, bei denen Sieger  und Verlierer Freude und Leid miteinander teilen. Bis gleich also!

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