Weiter leiden

„Die Leiden der alten W.“, müsste Ulrich Plenzdorfs neuer Roman heißen, wenn er denn auf die Idee käme einen neuen schreiben zu wollen und das Buch irgendetwas mit Werder Bremen zu tun haben sollte. Was für eine Zeitreise in die kürzere Vergangenheit mussten die Fans gestern Nachmittag bei bestem Wetter  miterleben? Grausam!
Und der „Beste Trainer“ stellt sich einmal mehr hin und verteidigt sein schwaches Konzept und die willenlosen Spieler. In die Saison hineinkämpfen muss sich die Mannschaft. Aha! Weitere Plattitüden erspare ich uns.
Das einzig Gute an der Niederlage gegen die Hertha ist, dass es noch 33 weitere Spieltage gibt. Das Messer steckt also noch nicht unmittelbar im Hals des möglichen Opfers.
Wir haben genug Zeit uns einzustellen auf das Unvermeidbare und können zwischendurch immer noch auf eine Trainerentlassung und damit verbundene Veränderungen hoffen.
Dass ausgerechnet Selke die einzige Bude für Werder macht, ist fast sinnbildlich für die Situation, hat sich der Stürmer in den letzetn Monaten doch nicht gerade als Heislbringer und Sympatikus in die Herzen der geduldigen Fans gespielt.

Bedanken möchte ich mich für alle Besucher des Horizont. Auch ohne Voranmeldung lief das Spiel diszipliniert und ohne große Diskussionen bei der Platzwahl ab.
Wir machen es deshalb weiter ohne Voranmeldung. Das Horizont-Team bemüht sich, alle Leute sinnvoll in der Covid- Arena zu platzieren. Es macht jedenfalls keinen Sinn schon 13.30 Uhr da zu sein, wenn wir erst 14 Uhr öffnen. Geduld ist eine Tugend. Arbeiten wir daran.
Heute sind wir ab 15 Uhr vor Ort. Alle Spiele, alle Tore. Alles wie gehabt.

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