Werder Bremen am Tiefpunkt

Während zummindest die 2. Hälfte der Partie Werder gegen Augsburg störungsfrei im Horizont zu sehen war (Signalverstärker!!!), überließ das Werder-Fachpersonal Trainer Nouri der öffentlichen Schlachtbank. Die schlechteste Saisonleistung der Mannschaft wird den Trainer den Job kosten, auch wenn der selbst nicht auf dem Platz stand. Die Puppenspieler aus Augsburg mussten gar nicht sehr tief in ihre Trickkiste greifen, um die ehemals „Ruhmreichen“ vom Platz zu fegen. Egal an welchen Fäden die Augsburger zogen; die Werder-Spieler tanzten unkontrolliert nach deren Pfeife. Nouris Regieanweisungen, endlich die Bremsen zu lösen, schienen gar nicht zu existieren. Arbeitsverweigerung? Spiel gegen den Trainer? Unvermögen? Konzeptlosigkeit? Fehlender Wille?
Von allem wohl ein bisschen, zusammengerührt zu einer faden Bohnensuppe ohne Bohnen.
Werder auch im 10. Spiel ohne Sieg, ohne Tor und ohne den nötigen Biss, die Wende herbeizuführen. Wie soll ein Hund auch beißen, wenn er keine Zähne hat? Weiterlesen

Werder gegen Augsburg

Kommen die Süddeutschen mit den stürmischen Bedingungen im Weserstadion zurecht? Wenn Belfodil, Kruse endlich durchstarten, unterstützt von einem extrem kreativen Mittelfeld, in dem  die Antreiber Junosovic und Delany die Bälle fix verteilen, abgesichert von einer  undurchlässigen Viererkette hinter der die Jiri-Krake mit den 12 Armen den Laden sauber hält, gibt es für den FCA rein gar nichts in Bremen zu holen. Nicht einmal mehr Zuckerwatte von der Festwiese, weil selbst die vom  Werder-Sturm lahmgelegt, ihre Pforten längst geschlossen hat.
Werder nach dem Pokalsieg endlich im Allzeitfußballhoch! Habe ich das nicht letzte Nacht geträumt, als die Fensterrahmen windgepeitscht sanft in den morschen Angeln bewegt wurden?
Oder waren es tatsächlich die Naturgewalten, die mir hinter der hohen Stirn auf nächtlicher Reise, ein falsches Bild suggeriert haben? Weiterlesen

Silvester im Horizont?

Nach dem wir uns ein „Stimmungsbild“ gemacht haben, steht fest, wir möchten Silvester 2017 in einer geschlossenen Gesellschaft feiern.
Inhaltlich soll die Nach der Nächte sich nicht sonderlich von den anderen berühmten Nächten unterscheiden. Allerdings bieten wir für kleines Geld  (10 – 15 €) ein Büfett an. Das wird im Keller serviert, der gleichzeitig als rauchfreier Chillraum dienen wird. In der Kneipe wird uns ein DJ  (wahrscheinlich Andre G.) ordentlich durch die Nacht begleiten.
Die eigentliche Besonderheit: Ihr verbringt den Abend mit durchweg angenehmen Leuten.
Die Veranstaltung wird 19 Uhr beginnen und gegen 5.00 Uhr morgens hoffentlich ein grandioses Ende finden.
Ab heute liegt im Horizont eine Liste aus, in die Ihr Euch eintragen könnt. Anmeldeschluss ist der 10.12.17, 0.00 Uhr!.
Da wir mit einer Mindestzahl an lieben Gästen kalkulieren müssen, behalte ich mir vor – bei zu wenige Interesse – die Veranstaltung abzusagen. In diesem Fall wird dann normal geöffent sein.
Das Horizont-Team würde sich aber freuen,  mit Euch die Silvesternacht 2017  feiern zu dürfen.

Pavlenka besiegt die TSG

Der Einmannsturm Belfodil hat in der 31. Minute Delaneys Hereingabe mit langem Bein genutzt, um den Ball über die Linie des Hoffenheimer Tores zu befördern. 1: 0 für Werder und in der Folge „Bühne frei“ für den großen Auftritt des tschechischen Torhüters im Wiesenhof-Trikot. Pavlenka allein ist es zu verdanken, dass Werder Bremen es irgendwie geschafft hat, die desolate Schlussphase (zeitweise hat man gedacht, eine D-Jugendmannschaft stochert im satten Grün nach einem unsichtbaren Ball) schadlos zu überstehen. Völlig verunsichert und total verängstigt, gelangen weder Entlastungsangriffe geschweige denn ein kontollliertes Ballhalten. Warum Hoffenheim die  enormern Schwächen des Gegners auf Regionalliganiveau nicht auszunutzen wusste, bleibt auf ewig ein  kosmisches Geheimnis.
Nouri hat gestern einmal mehr an seiner Defensivtaktik gefeilt. Und endlich hat es auch geklappt mit dem  Ziehen eines Glücksloses: hinten zu Null, vorn irgendwie „Einen“ rein machen. Attraktiv war das nicht und ein dauerhaftes Spielkonzept schon mal gar nicht . Werder in dieser taktischen Ausrichtung wird für Mannschaften mit mehr Durchschlagskraft und Mumm ein leichter Spielball sein. Hoffen wir, dass die Augsburger Verantwortlichen (Werders nächster Gegner) nicht allzu genau hingesehen haben. Ansonsten droht am Sonntag ein Debakel, dass den moralischen Pokal-Aufschwung sofort in`s  depressive Gegenteil verkehrt.  Weiterlesen

Werder ohne Durchschlagskraft

Die Ruhmreichen haben es wieder nicht geschafft! Torlos und am Ende glücklich absolvierten die Bremer ihre Partie in Köln beim Effzeh und nahmen das Pünktchen-Gastgeschenk gern mit in den Tourbus. Wenn der Torwart der beste Mann auf dem Platz ist, dürfte einmal mehr alles über die Schieflage in der Partie gesagt sein. Na ja, vielleicht war bemerkenswert, dass Max Kruse in der 80. Minute sein Comeback feierte. Ansonsten tote Hose im Spiel des SV und viel Unvermögen bei den glücklosen Stürmern aus Köln.
Die Situation im Horizont war teilweise sehr unübersichtlich. Bereits um 11.30 Uhr rüttelten die ersten Zuschauer an der verschlossenen Kneipentür. Als dann die Bude, schön geschmückt und vorbereitet, die Pforten öffnete, stürmten die Massen das Lokal. Weil auch die Bildübertragung mit dem Player tadellos klappte, der übrigens nur Bruchteile der Skygebühren kostet, bin ich dafür, demnächst alle Spiele von Discovery-Chanel übertragen zu lassen. Zur besten Sonntagszeit eine volle Bude – dümmliches Kneipenherz, was willst du mehr?
Heute Abend setzen wir die Fußballsession mit der Partie des FC St. Pauli in Sandhausen fort, bevor wir morgen und übermorgen (Werder gegen Hoffenheim) mit dem Pokaleschießen weiter machen.

Heute Werder in Köln mit dem Rücken zur Wand

Wenn die Loser der Liga gegeneinander  spielen, kann doch nur ein langweiliges 0:0  herauskommen.  So der allgemeine Tenor.
Die angriffschwächsten Mannschaften der Liga stehen  nicht zu Unrecht am Ende der Tabelle.
Bei Köln soll ein gewisser Claudio Pizarro die Wende herbei führen, die  Ikone aus Bremen, die, so wird mangels ausreichender Informationen vermutet, mit einem sanften Tritt in den Allerwertesten vom Werder-Hof gejagt wurde.
Max Kruses Einsatz heute wird sehnlichst gewünscht, wird aber wohl nicht stattfinden, weil der Heilungsprozess nach der Schlüsselbeinverletzung  nocht nicht zu einhundert Prozent abgeschlossen ist.
Ein Trainer wird nach dieser brisanten  Partie seinen Hut nehmen müssen, spekulierten gestern Abend die Tresengäste im Horizont. Wer das sein wird, bleibt die große zu klärende Frage.
Geht es nach dem Willen der Bremer Fans, wird das Alexander Nouri sein, dessen Vertrauensvorschuss offensichtlich aufgebraucht ist.
Aus gegebenem Anlass teile ich an dieser Stelle mit, dass wir das Spiel im Horizont übertragen. Die Flut der Nachfragen in den letzten Tagen hat mich ziemlich überrascht. Ich hätte eher erwartet, dass so eine Anstoßzeit mehr oder weniger auf Ablehung stößt und einen Miniboykott nach sich zieht. 
Wir reservieren im Übrigen weder ganze Tische noch einzelne Plätze. Pünktlich 12.30 Uhr werde ich den Laden öffnen. Vorher loszumarschieren und an der „Tür zu kratzen“ lohnt sich also nicht!
Ich bitte um Euer Verständnis, weil nach dem Megakonzert von gestern noch einige Dinge zu bereinigen sind. Inwieweit Eurosport heute die Übertragung  qualitativ hochwertig sichert, kann ich keine Aussage machen. Fakt ist, dass in einigen Städten (u.a. Hamburg) die Leitungen  bei Spielen der heimischen Clubs zusammngebrochen sind. Wir konnten bisher alle Spiele des Players reibungslos zeigen, deshalb verbleibe ich mit den besten Hoffnungen auf einen stimmungsvollen und störungsfreine Fußballnachmittag. 

Die neuen sind da!

Heute klemme ich die Teile an, aktiviere die beigelegten Smartcards und hoffe auf unendlich stabile Bildqualität.
Nach den Champions League Auftritten der Bayern, des BVB und Leipzigs, zeigen wir heute bei Interesse die Spiele in der Euro League. Da muss noch etwas gehen, wollen sich Hertha, Hoffenheim und Köln nicht  vorzeitig und in Schande  von der internationalen Bühne verabschieden.
Die Spiele der Alten Dame und dem FC beginnen bereits 19 Uhr, die TSG startet um 21.05 Uhr.
Dabei sein ist für die Clubs nicht immer alles, nur für uns als Fans eben. Könnten wir selbst aktiv eingreifen, würden die Dinge wahrscheinlich ganz anders laufen. Weiterlesen

Renommee aufbessern?

Wenn es heute in die nächste Runde der internationalen Fußballspiele geht, kann für die sechs Bundesligamannschaften nur ein Ziel im Vordergrund stehen: Gewinnen.
Es ist schon peinlich, dass sich die Bundesliga im europäischen Maßstab auf einem solch niedrigen Niveau bewegt. Auch wenn man davon ausgeht, dass Leipzig und Hoffenheim ziemlich unerfahre Vertreter sind, dürfen und müssen Spiele gewonnen werden. Immerhin wirtschaftet die Bundesliga nach England mit dem zweithöchsten Etat aller europäischen Länder. Es scheint aber so, als wäre die Kluft hinter Bayern und dem BVB noch größer geworden als bisher schon dagewesen. Die Liga als Sinnbild der Gesellschaft, in der der Abstand zwischen Arm und Reich immer deutlicher zu Problemen im  gesamten gesellschaftlichen Leben führt. Weiterlesen

The Bland live im Horizont

Am 21.10. habe wir ein besonderes Highlight zu bieten. Die schwedische Band The Bland spielt Titel der fast gleichnamigen Altrocker aus den Siebzigern. Alle Informationen zu diesem besonderen Konzert erhaltet Ihr auf unserer Facebook-Seite. Ein echter Knüller!

Ob das Spiel der Stuttgarter gegen den schwächelnden 1.FC Köln auch ein Knüller wird, kann dagegen bezweifelt werden. Zumindest hoffen wir heute Abend auf spannenden Fußballsport und eine coole Atmosphäre bei wunderbarem Kerzenschein (siehe Artikel unten).
Morgen zeigen wir Euch wie gewohnt die Nachmittagskonferenz, bevor am Abend das Topspiel zwischen dem BVB und RBL die Massen begeistern wird.
Und da ist ja noch Werder. Unser taumelnder Verein tritt am Sonntag 18 Uhr gegen die Borussen aus Gladbach an. Die Stimmung im Umfeld der Mannschaft scheint nicht die beste. Durchhalteparolen und Trainerbekenntnise bestimmen die Aussagen in den Medien. Ehemalige Spieler appelieren an den Kampfgeist des Teams. Rein sportlich blieb die Ausbeute auch in der Länderspielpause mager. Es gelang nicht einmal im Freundschaftsspiel gegen Meppen ein Sieg. Weil auch Gladbach nachlegen muss, wird das Sonntagsspiel ganz sicher ein purer Überlebenskampf zweier Tarditionsvereine, die weiter nach ihrer Identität suchen.
Werder Bremen hat Thomas Schaaf zurückgeholt. Was man sich davon verspricht, können wohl nur die Internen wirklich nachvollziehen. Offensichtlich hat der Kassenwart aber noch ein paar Euronen über, um eine solche Arbeitsbeschaffungsmaßnahme öffentlich zu rechtfertigen.
Wir Fans diskutieren jedenfalls sehr kontrovers. Schade, dass das niemand wirklich interessiert.
Wir bleiben eben die Deppen, die die überteuerten Trikots und die Eintrittskarten kaufen,  dabei die Fresse halten sollen und gute Miene zum bösen Spiel machen dürfen.
Visionen haben andere. Ob der Tommy Schaaf dazu gehört?

Mein 1.Teelicht!

Gestern war es endlich soweit. B & E konnten stolz ihr 1.Teelicht präsentieren. Sehr lange hat das Paar aus dem beschaulichen Grohn (respektive Blumenthal) auf diesen wunderbaren Augenblick warten müssen.
Und das Warten hat sich ausgezahlt, waren die beiden doch jahrelang hinter der elektronischen Teelichtmauer weggesperrt, bewacht von einem unerbittlichen Kneipenwirt, der rein gar nichts für überschäumende  Romantik und langsam vor sich hin flackerndes  Emotionsgedudel übrig hat. Doch nun muss er sich wohl oder übel dem Druck der Öffentlichkeit beugen. Schon lange hat er den Boykott an der Teelichtfront gewittert, die Signale aber nicht wirklich ernst genommen.
„Die Lage wird sich schon beruhigen“, hat der diktatorische Eigenbrödler zuletzt noch in einem Interview  der „Blöd“ auf eine entsprechende Frage geantwortet und vehement alle Anschuldigungen „Kein Freund des lodernden Feuers zu sein“ von sich gewiesen.
„Doch den Galopp des Esels in seinem fortschrittlichen Lauf (so ein Sprecher der Initiative), hält selbst der beste Pferdedomteur nicht auf!“
Der Druck der  Öffentlichkeit und die konterrevolutionären Aktivitäten im (internen) Untergrund  haben schließlich dazu geführt, dass es so kommen musste, wie es schließlich gekommen ist (siehe Bild)!.
So wie der  Mauerfall 1989 wird dieses Ereignis in die deutschen Geschichtsbücher eingehen und unweigerlich zu einem weiteren Feiertag im Lande führen. Es ist zwar noch nicht endgültig beschlossen, aber fast sicher, dass der 11.10. zum „Tag des Teelichtes“ ausgerufen wird!

Zur Vorgeschichte: O.g. Kneipenwirt hatte vor einigen Wochen aus praktischen Gründen die angeblich so romantischen Teelichter gegen elektronische Teile ausgetauscht. Er wollte damit bezwecken, dass sich die Sauerstoffbilanz im Laden und der finanzielle Kneipenhaushalt deutlich verbessern. Außerdem sollten Reinigungszeiten (für umgekippte Kerzen), Autobenzin (für das Besorgen der selbigen), Kugelschreibertinte (für den Hinweis im Buch, dass die Dinger mal wieder aus sind) und Arbeitszeiten (für das Entzünden und Wechseln) gespart werden.

Doch wie so oft stemmt sich die Öffentlichkeit gegen den Fortschritt.
Wie zuletzt bekannt wurde, sitzen  und kochen die Anführer der Initiative „Der Horizont will seine Teelichter zurück  (DHwsTz)“ im eigenen Zuhause noch immer am offenen Feuer.
Wen wundert es also?
Nun erhält eine lange in Fachkreisen diskutierte Frage endlich eine eindeutige Antwort: Woran erkennt man an 2 Teelichtern auf einer Mauer zwischen Ost und West wo letztendlich  Osten ist?
Da wo das Teelicht brennt ist …. Na?