Die Megawoche

26.09.
Was für eine Ansetzung in der Champions League: Borussia Dortmund – Real Madrid.
Da werden echte (Fußball-) Träume war, wenn die Partie der Superlative um 20.45 Uhr  (auch live im Horizont) angepfiffen wird.
Nimmt man die bisherigen Spiele in den jeweiligen Landesligen zum Messstab, sind die Dortmunder leicht favorisiert. Nicht zuletzt auch, weil Ronaldo grandelt und seiner Bestform meilenweit hinterherhinkt. Trotz alledem: Real ist noch immer, wenn auch punktgleich mit dem FC Barcelona (morgen 20.45 Uhr in Gladbach), Tabellenführer in Espana.
Wir dürfen uns auf ein Megaspiel im vollen Haus freuen.
Die anderen Begegnungen mit deutscher Beteiligung:
Die, 20.45 Uhr, AS Monaco – Bayer 04 Leverkusen
Mi, 20.45 Uhr, Atletico Madrid – Bayern München und Borussia Mönchengladbach – FC Barcelona
Fußballherz, was willst du mehr?

Noch einen besonderen Veranstaltungshinweis: Am Samstag stellt die Nachwuchsband Dare ihre 1.CD bei uns vor. Die Band spielt im Keller. Der Eintritt ist frei.

Vorher schauen wir zu, wie sich Werder in Darmstadt schlägt. Ein Sieg und der schwache Saisonstart ist vergessen. Auf geht’s Werder!


Eine Party wie im Mai

Danke, lieber Fußball-GOTT! Foto: werderbremen/facebook

25.09.
Als das Gebreselassi in der Nachspielzeit das Tor zum Werder-Sieg schoss, brodelte es gewaltig im Horizont. Ein unbeteiligt Vorrübergehender hätte meinen können, Deutschland wäre gerade gegen Brasilien Fuball-Weltmeister geworden. Die Fans konnten endlich freudetrunken ihren Emotionen  freien Lauf lassen.
Großartig wie die Mannschaft aufgetreten ist. Was gegen Mainz am Mittwoch nur weniger als 30 min gelang, fand in diesem denkwürdigen Samstagspiel eine grandiose Fortsetzung: Werder spielt endlich wieder Fußball. Folgerichtig drehten sie dieses Mal auch die Partie zu ihren Gunsten. Die Matchwinner waren zweifelsohne Trainer Alexander Nouri und Superstar Serge Gnabry, dem an dieser Stelle eine große Zukunft vorausgesagt werden kann.
Wie es um die Zukunft von Nouri als Cheftrainer  aussehen wird, darüber kann im Moment nur spekuliert werden. Laut Baumann bemüht sich der Verein verstärkt um den Ex-Hoffenheimer Gisdol.
Schade eigentlich, leistet Nouri doch hervorragende Arbeit. Anders auftretend als Skripnik, vermittelt er den Fans, dass Kompetenz und Emotionen zusammen gehören, und er die Mannschaft weiter nach vorn bringen kann. Nicht auszudenken, wenn der Kader eines Tages mal komplett sein wird. Kruse und Pizarro, Bargfrede und Sane zusammen an der Seite der jungen Wilden Gnabry, Manneh und Fröde!
Am nächsten Samstag muss Werder gegen Darmstadt in Darmstadt nachlegen. Werder ist nach der gestrigen Leistung Favorit. Als vorläufiger Fünfzehnter  steht der Verein vor dem HSV in der Tabelle. Saisonziel Nr.1 erreicht!
Heute ab 15.00 Uhr könnt ihr folgende Spiele sehen: Hoffenheim vs. Schalke und Köln vs. Leipzig.


Es folgt der 6.Streich?

Auf ein letztes Sommerbier!

24.09.
Dortmund gewinnt nach einem Arbeitssieg 3:1 gegen Freiburg. Werder spielt um 18.30 gegen den VfL Wolfsburg um die ersten möglichen Ligapunkte. Dazwischen erwartet uns ein Tag, der  ganz viel Sonne bringt und am Nachmittag mit illustren Auftritten anderer Vereine glänzen will.
Zu sehen im Horizont (die Sonne eher nicht)  in der Konferenz ab 15.00 Uhr.
Natürlich sind wir gespannt, ob Alexander Nouri endlich die  ergebnisorientierte Wende einleitet und Werder von der 0-Punkte-Schmach befreit. Die Mannschaft spielt auch für ihren jungen Trainer. Gelingen keine Siege, müssen es andere richten. Namen sind genug im Gespräch. Namen, die, oh Gott, kein Fan so wirklich in „Allnatura“ auf der Bank des Weserstadions sehen will: Thomas Schaaf (genug, genug), van Gaal (bitte keine verbiesterten Holländer) oder  Andy Herzog (ewig lächelnde Österreicher ohne Erfahrung).
In der Chefetage der Bremer redet man gern von der Suche nach der optimalen Lösung und der Besetzung des wichtigsten Postens im Verein. Skripnik war weder das eine noch das andere. Umso unverständlicher seine viel zu späte Degradierung.
Alexander Nouri dagegen scheint eine echte Option zu sein, denn es sieht so aus, als würde er Antworten auf die wichtigsten und aktuellsten Fragen in Werders Fußballspiel kennen.
Der Auftritt der Mannschaft am letzten Mittwoch verspricht zumindest, dass der Kader nicht so schlecht ist, wie es der Ex-Trainer augenscheinlich war. Fußball ist eben nicht nur Glückssache. Ein bisschen Sachverstand gehört auch dazu, wenn man eine Mannschaft auf allerhöchstem Niveau erfolgreich auftreten lassen will.
Wir bleiben wie immer gespannt.


Dumm gelaufen

Da war die Welt endlich mal wieder in Ordnung.

22.09.
Endlich wurde wieder Fußball im Weserstadion gespielt! Werders Spieler haben losgelegt wie die Feuerwehr und gingen auch verdient mit 1:0 in Führung. Der von Skripnik nicht berücksichtigte Izet Hajrovric kachelte den Ball elegant und unhaltbar in die Maschen der Mainzer. Und Überhaupt. Der Bosnier war der beste Mann auf dem Platz, nur half das wenig. Am Ende des Abends stand Werder erneut mit leeren Händen da. Nicht unverdient, wenn man berücksichtigt, wie stark die Mainzer in der 2. Hälfte zurückgekommen sind -  und wie dumm sich Werders Spieler in den letzten zehn Minuten angestellt haben.
Gut gespielt und dennoch verloren! Der Aufwärtstrend ist erkennbar. Nun muss am Samstag geliefert werden. Gegen Wolfsburg sind bei dieser Spielweise und einer weiteren Leistungssteigerung die ersten Punkte der Saison drin. Alexander Nouri hat der Mannschaft auf Anhieb ein neues Gesicht verpasst. Mit der mutigen Aufstellung hat er gezeigt, dass Werders Reserven im eigenen Kader liegen.
Umso unverständlicher, dass Frank Baumann unmittelbar nach dem Spiel in einem Sky-Diskussionsbeitrag den inhaltlichen Fokus auf die Suche nach einem neuen Trainer richtete.
Was soll das? Wenn Nouri die Bilder sieht, wird ihn das nicht unbedingt anspornen, da weiter zu machen, womit er gegen Mainz angefangen hat. Vielleicht sollte der Baumi gleich noch einen neuen Sportchef suchen. Damit wäre Werder wirklich gedient.
Heute Abend öffnen wir 18.00 Uhr. Bei Interesse zeigen wir auch das Spiel der Paulianer gegen 1860 München.


Aufbruch

Bild: Werder/facebook

 

21.09.
Der Fußball-Norden taumelt. Wolfsburg und der HSV verlieren ihre Spiele und reihen sich nur kurz vor Werder in der Tabelle ein. Zumindest Labbadia dürfte der nächste ernsthafte Trainerentlassungskandidat sein.
Für Werder Bremen und Interimscoach Alexander Nouri steht heute das schwerste Spiel der Saison an. Alles oder Nichts, könnte man sagen. Die Mannschaft darf liefern und den Beweis erbringen, dass sie zuvor gegen Skripnik gespielt hat. Wir Fans sind jedenfalls höllisch gespannt. So ein Trainerwechsel hat bekanntlich auch sein Gutes, gehe ich doch davon aus, dass all die arg genervten Fans, die zuletzt fluchtartig die Bude verlassen haben, am Abend wieder vor Ort sein werden.
Fußball bleibt eben die schönste Nebensache der Welt, eine Sache die polarisiert, die süchtig macht und Leidenschaften fördert.
Egal, wo in der Stadt oder im Land. Wir hoffen heute gemeinsam auf die große Wende. Werder Bremen ist eine Herzenssache, eine Identifikationsmarke für die Menschen in der Region. Früher gab es noch Becks mit ähnlichem Potential. Das haben uns die Belgier geklaut.  
Hoffentlich verlieren wir nicht auch noch Werder. Wie schlimm wäre das denn?


Die Erde ist doch keine Scheibe

Ein Prost auf Viktor Skripnik. Weg isser!

19.09.
Nun ist er weg. Ein weiteres Wunder von der Weser. Noch auf der Rückfahrt im Bus entlassen, zeigte sich der Viktor unverbesserlich kämpferisch. Er würde weitermachen, wenn man ihn lässt! So die Überzeugung eines Mannes, der schon lange den Bezug zur Realität verloren haben muss. Jeder normale Mensch wäre froh, diese Belastung endlich los zu werden. Nicht aber Skripnik, der sich enttäuscht von der Mannschaft verabschiedete.
Apropos Mannschaft: die muss am Mittwoch gegen Mainz eine Reaktion zeigen. Vielleicht war es gar nicht der Ukrainer, der mit seiner Konzeptlosigkeit für die mangelnden Ergebnisse gesorgt hat. Vielleicht sind es doch die Spieler, deren individuelle Fähigkeiten nicht ausreichen, um in der höchsten Spielklasse des Landes bestehen zu können?
Was wird Alexander Nouri, der Interimscoach tun, um die Truppe psychisch wieder in die Spur zu bringen? Er persönlich kann eigentlich nur gewinnen. Punktet die Mannschaft in den nächsten beiden Heimspielen doppelt, würde das eventuell bedeuten, einen längerfristigen Vertrag bei den Profis in Aussicht gestellt zu bekommen. Verliert er die beiden Spiele, kann er das immer noch auf Skripnik schieben und locker zurück ins 2.Glied treten. Dann müssen Alternativtrainer her. Aber bitte nicht Andy Herzog, einen Österreicher, der unter Klinsmann gelernt und geliebt hat. Nöööö ...
Heute Abend ist so ziemlich er einzige Tag in dieser Woche, der befreit von Fußballübertragungen, Raum für neutrale Gesprächsthemen lässt.
Morgen und am Mittwoch rollt in der 1.Liga gnadenlos der Ball.
Werder Bremen spielt am Mittwoch, 20.00 Uhr gegen Mainz und am Samstag, 18.30 Uhr, gegen Wolfsburg.
Bleiben wir gespannt!


Jetzt handeln!

Jetzt heißt es: Eier zeigen! So geht´s!

18.09.
Sie haben es wieder getan: Unterirdisch Fußball gespielt. Schon nach einer knappen halben Stunde zahlten gestern die ersten Zuschauer im nicht ganz ausverkauften Horizont. Warum sich das immer wieder antun, wenn das Wetter noch einigermaßen okay und das Leben am Samstagabend  noch andere Überraschungen bieten kann?
Beim Stande von 0:3 aus Bremer Sicht und einer planlos auftretenden Mannschaft, war die Sache längst gelaufen. Werder hat Gladbach das Selbstvertrauen zurückgegeben, das die Mannschaft in der Champions League bei Manchester City am letzten Mittwoch beim 0:4 verloren hatte. Ja, so sind die Bremer. Sie verteilen Gastgeschenke, auch wenn noch lange nicht Weihnachten ist.
Junozovic spielte als Mittelstürmer eine ebenso traurige Rolle wie der Rest der Mannschaft auf sämtlichen anderen Positionen. Allein Gnabry deutete mit seinem klasse Tor an, dass es auch anders gehen könnte. In keinem Fall aber mit diesem Trainer, der konzeptlos wirkt und seine Systeme öfter wechselt, als so mancher Spieler seine Unterhose. Dabei schien es, als hätten die meisten dieselben voll – mit Angstködeln und anderem Unrat.
Nun dürfte für Skripnik die Messe gelesen sein. Es macht keinen Sinn, einen Trainer halten zu wollen, der die Mannschaft nicht erreicht und von der Öffentlichkeit abgelehnt wird. Auch wenn es nur ein symbolischer Akt sein sollte: Zeigt Eier „Kollegen“ und handelt.
„Gnade, wir winseln um Gnade. Erlöst und von diesem Ukrainer, der offensichtlich sein Pulver komplett verschossen hat.“
In Stuttgart hat gerade ein sehr fähiger Coach das Handtuch geschmissen.
Jos Luhukay hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er Mannschaften zum Erfolg führen kann. Und, um bei der Symbolik zu bleiben, der Mann hat Eier.
Geht, wenn ihm die Sache stinkt, und verzichtet auf fette Gehälter.
Sind das nicht die hanseatischen Tugenden, die Werder immer stark gemacht haben? Ruf den Mann an, Genosse Baumann? Bestimmt wird es dir auch Viktor danken. Die Fans werden es in jedem Fall tun.

Wir öffnen heute um 15 Uhr und zeigen Euch die Restpartien des Spieltages.
Ich freue mich darauf!


Nachbarschaftsstreit ist blöd!

Befreien wir uns gemeinsam!

16.09.
Nachbarschaftsstreit ist eine ekelhafte Sache. Da zeigen Menschen oft ihr wahres Gesicht: Eine Verrohung der Gefühle und nur ganz wenig Empathie sind die Folgen.
Die Auswirkungen eines solchen Streites beweisen, dass ein dauerhafter Weltfriede immer nur eine schöne Illusion bleiben wird, ähnlich der kommunistischen Theorie, die die Rechnung ohne den (egoistischen) Wirt gemacht hat.
Der Mensch im Allgemeinen ist und bleibt aggressiv, vor allem dann, wenn es nicht nur scheinbar um seine eigenen, (oft nur) kleinkarierten Interessen geht.
Fast täglich kann man in den Zeitungen lesen, wo wieder Gehauen und Gestochen wird. Oft wird dann die Vortäuschung  „öffentlicher Interessen“ zum Vorwand genommen, um dem eigenen Frust ein Spielfeld und ganz viele Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten.
Nehmen wir die illegale Parksituation in der Alten Hafenstraße zum Anlass, die Sache mal näher zu betrachten, denn immerhin hat die Norddeutsche daraus heute einen Leitartikel gebastelt.
Eine namentlich benannte Anwohnerin hat die Presse benutzt, um ihren Unmut loszuwerden, der bei näherem Hinsehen nicht mehr und nicht weniger nur ein Privatkrieg gegen eine Armada von bekannten und unbekannten Fahrzeughaltern und deren Blechkarossen darstellt. Die Frau steigert sich auf eine Art in eine Thematik, die der Sucht umtriebiger Alkoholiker oder adrenalinsüchtiger Ausdauersportler in nichts nachsteht.
Es ist schön, wenn man eine Sache so bedingungslos betreiben kann, zeigt dieser Umstand doch charakterliche Stärke, beweist Beharrlichkeit und Leidenschaft! Diese Frau kann Dinge anpacken und verändern, die ihr wirklich am Herzen liegen. Chapeau!
Mir stellt sich die Frage (hoffentlich nicht nur mir), ob die genutzten Ressourcen  nicht besser verwendet werden sollten? Ich weiß, wovon ich spreche, habe ich mich doch einst vor knapp 8 Jahren auch für eine andere „Energiepolitik“ entscheiden müssen.
Es ist garantiert nicht schön, sich mit sämtlichen autobesitzenden Nachbarn (Pflegedienst, Horizont) zu überwerfen und Menschen mit eingeschränkten Bewegungsfähigkeiten zu benutzen, um eigene Frustrationen abzubauen. Im Grunde genommen, seien wir doch ehrlich, gefährden die Autos weder Leib noch Leben. Es scheint gar so, als würde der „organische Fluss“ wollen, dass die Straße immer zugeparkt ist. Die Autos mögen meist zu Unrecht und oft ungeschickt in der Straße stehen, sind aber letztendlich nicht wirklich für die wahren Probleme dieser Welt verantwortlich. Viel schöner wäre es, die Umstände zu nutzen, um miteinander in sinnvolle Gespräche zu kommen. Beharrlich die Nachbarn zu ignorieren, ist kein guter Stil und berechtigt moralisch nur minimal, konstruktive Kritik zu üben.
Wir sind alle nicht blöd, auch wenn wir scheinbar auf verschiedenen Seiten des „Schlachtfeldes“ stehen. Wir haben alle auch sachlich Recht - jeder von seinem Standpunkt aus betrachtet. Nur müssen wir lernen, Größe zu zeigen und uns gegen die eigenen zwanghaften Denkweisen zu stemmen. Unsere Nachkommen werden es uns bestimmt danken.
In diesem Sinne freuen wir uns heute Abend auf  tolle Tresengespräche.
Und lasst bitte Eure Autos zuhause. Die brauchen wir nicht, wenn es um die einheitliche, gute Sache geht!

Morgen legt DJ BDSen wieder auf. It`s Party-Time im Horizont. Gleich nach Werders Hammerspiel in Gladbach!


Start in die Champions League

13.09.
Wenn die Champions League beginnt, kündigt sich gnadenlos der Herbst an. Eigentlich.
Ein Hoch dem September, der uns mit irren Temperaturen überrascht und uns das Leben einen Tick bunter erscheinen lässt, als es real eigentlich ist.
Wenn heute Abend die Kutterpuller von ihrem Ausflug zurückkehren (Das Training beginnt um 18.30 Uhr), starten wir live mit zwei großen Fußballspielen in die neue Champions League Saison (20.45 Uhr).
Borussia Mönchengladbach muss auf die „Insel“, um sich dort mit Manchester City zu duellieren, während die Bayern in der Allianz-Arena den FK Rostow aus Russland empfangen.
Morgen stehen dann noch folgende Partien mit deutscher Beteiligung auf dem Programm: Bayer Leverkusen – ZSKA Moskau und Legia Warschau –Borussia Dortmund (ebenso live bei uns zu sehen).
Bis auf Gladbach dürften alle deutschen Teams Favoriten sein. Das Problem: Sie müssen unbedingt Punkten, weil die Gegner in den Gruppen schwer und schwerer werden.

Denkt man an Werder in der Nacht, wird man um den Schlaf gebracht.
Die neuste Posse: Skripnik stellt sich vor Wiedwald. Genau. Die beiden schwächsten Glieder in der ohnehin schwachen Bremer Kette decken sich gegenseitig. Beide raus und ab in die Kreisklasse.
„Wir haben alles unter Kontrolle“, meint Skripnik.
Oha, was für ein Realitätsverlust. Dem Patienten geht es schlechter als ich dachte.
Gebt ihm Medizin, Leute. Macht schnell! Der Patient stirbt uns sonst!


Serge und sonst nichts

Mehr zum Spiel bei Klick auf das Bild lesen.

12.09.
Serge Gnabry Spitze. Der Rest war Grütze. Auch der Schiedsrichter dürfte sich eingestehen, dass er einen ganz schlechten Tag hatte. Seine gravierenden Fehlentscheidungen beeinflussten das Spiel erheblich.
Trotzdem: Werder hat es nicht geschafft, den Augsburgern ein Spielsystem aufzudrängen und damit den Zahn zu ziehen. Nicht einmal das geschenkte Elfmetertor kurz vor der Pause (Johannsen) sorgte für Sicherheit. Wie auch, wenn Sicherheit voraussetzt, dass eine Mannschaft mit einer erkennbaren Strategie versucht das Spiel zu lenken. Davon war bei den Bremern nix zu sehen. Schlimm der Torwartfehler von Wiedwald, der sich zaghaft hinter seinem Mäuerchen versteckte, anstatt konsequent die Torwartecke zu decken. So mussten die Augsburger nicht mehr tun als notwendig. Einfach die individuellen Fehler der schwachen Bremer ausnutzen, um anschließend mit drei Punkten im Gepäck in den sonnigen Süden abzureisen.
Schwere Zeiten für Bremen Fans. Jeder der gedacht hat, es könnte nicht noch schlimmer kommen, wurde gestern einmal mehr eines Besseren belehrt.
Werder ist Tabellenletzter und wird das die nächsten 7 Spiele auch bleiben. Erst dann wird Skripnik gehen und eines neues Zeitalter beginnen.
Bis dahin hoffen wir, dass die Sonne weiter scheint. Ab 18 Uhr gucke ich blinzelnd in die Alte Hafenstraße und warte auf Kundschaft aus dem nahen Stadtgarten.
Diesen Samstag ist wieder Disse mit DJ BDsen. Freut Euch auf eine tolles Wochenende.


Heute darf Werder endlich liefern!

11.09.
Werder Bremen muss heute, 15.30 Uhr, gegen den FC Augsburg ran.
Wünschen wir vor allem Victor, dass er trotz der vielen Verletzten in die Erfolgsspur zurückfindet. Es muss ein Ende haben mit den ewigen Trainerdiskussionen. Die Mannschaft muss liefern, auch wenn nun mit dem Finnen Moisander der nächste Neueinkauf im Lazarett liegt.
Skripnik beklagt den zu großen Kader. Jetzt darf er zufrieden sein, dass er die vielen Spieler hat. Wenn er sie nun auch entsprechend ihren Fähigkeiten einsetzt, dürfte der FC Augsburg  schlagbar sein, auch wenn die schmerzliche Heimniederlage der letzten Saison noch ein klein wenig nachbebt.
Wir öffnen die Katakomben um 14.30 Uhr und unterstützen das Team mit einer vollen Hütte.
Auf geht`s: „Werder schieß ein Tor!“


Heute beginnt die WM-Qualifikation!

04.09.
Wie sich die Zeiten ändern? Früher hatte die Reise mit der Bahn etwas verklärt Romantisches, beinhaltete sie doch ein heimliches Versprechen auf Abenteuer, Urlaub und Sonne, Unerwartetes, fremde oder auch exotische Menschen.
Gestern musste ich bei meinem Trip nach Osnabrück einsehen, dass diese Zeiten endgültig vorbei sind. Es macht mir einfach keinen Spaß mehr mit der Bahn zu fahren. Ob das an mir selbst liegt, der Bahn oder den real existierenden Defiziten in unserer „verkommenen“ Gesellschaft, ist mir nicht ganz klar. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus allen drei Bereichen.
Obwohl sämtliche Züge pünktlich und nur mäßig überfüllt waren, bin ich froh, den Transport heil überstanden zu haben. Nicht nur der Dreck in den Abteils sorgte für Unbehagen, nein,  auch das Verhalten vieler Reisebegleiter vermieste mir ein mögliches, positives Reisefeeling.
In allen Zügen ging es laut, rücksichtslos und oft auch feuchtfröhlich zu. Das Schlimme ist, die Leute merken nicht, wie dümmlich und rücksichtslos sie sich verhalten. Auf den Bahnhöfen geht es nicht viel besser zu. Krampfhaft umklammerte ich in den unfreiwilligen Umsteigzeiten meine Tasche, während mein Blick unstet hin und her wanderte.
Dabei bin ich ganz sicher kein ängstlicher Mensch, trotzdem war die unterschwellige, organische Bedrohung ständig spürbar.
Und dann diese unsäglich affige Handykultur. 75 % der Leute beugen sich über Displays und labern beständig ins Nichts. Ein Wunder, dass so wenig Menschen auf die Schienen knallen.
Am Ende darf man für diese widrigen Umstände auch noch eine Menge Geld bezahlen.
Eine teure Dienstleistung an der untersten Schwelle dessen, was ein normaler Mensch ertragen kann. Demnächst werde ich diese Art des Transportes vermeiden. Wozu habe ich schließlich ein Fahrrad.

Heute Abend beginnt Deutschland die Qualifikation für die Fußball-WM in Russland (Sind die Russen eigentlich wegen Staatsdoping gesperrt?). Gegner in Oslo sind die schwächelnden Norweger.
Der Weltmeister scheint derzeit aber auch nicht gerade einer der stabilsten zu sein. Jogi sieht eine Menge zu beseitigende Defizite. Ob der deutsche Patient heute Abend genesen wird, sehen wir ab 20.45 Uhr!
Ich hoffe, Ihr seid dann live vor Ort. Also nicht in Oslo, sondern im Horizont, eingangs der Alten Hafenstraße. Bis gleich ...



Das magische Dreieck

Klicken und mehr lesen! (Foto:dpa)

31.08.
„Warum tut der Junge sich das an?“, war mein erster Gedanke heute Morgen.
Doch dann der Blick auf die aktuelle Bundesligatabelle und die Feststellung: Werder ist super in die Saison gestartet und liegt nur 3 Punkte hinter Spitzenreiter Bayern München (bei Facebook aufgeschnappt). Also kann er kommen, der Wunderknabe Serge Gnabry von Arsenal London, der Olympia-Silbermedaillengewinner, das Riesentalent, der neue Heilsbringer.
Wir brauchen ihn hier in Bremen, wo den Fans so langsam die Lust auf regionalen Fußball vergeht, weil Werder einfach nicht die Kurve kriegt.
Der Baumann gibt alles, um die Fans bei der Stange und den Verein im Spiel zu halten. Die Frage ist nur, ob Victor etwas mit Gnabry und Co anfangen kann?
Wenn man ganz gehässig ist, und das bin ich jetzt mal, würde Skripnik noch nicht einmal das Talent von Lionel Messi erkennen und ihn für eine Saison nach Paderborn ausleihen.
Angesichts der bisher gebrachten Leistungen, stellt sich schon die Frage, was es nützt, eine Reihe guter Spieler zu kaufen, wenn sie denn alle ihr Talent hinten links im eigenen Strafraum vergeuden.

Bevor Gnabry kommt, steht heute Abend Bast Schweinsteiger gegen Finnland zum letzten Mal als deutscher Nationalspieler auf dem Platz. Mal schauen, was danach kommt? Vielleicht gesteht Schweini unter Tränen, dass er schon lange eine heimliche Liebe zu Werder Bremen hegt und deshalb sofort zu seinem Herzensverein wechseln wird. Und damit er sich wohl fühlt, bringt er seinen Kumpel Poldi mit, der eigentlich, was für eine Überraschung, gar nicht in Köln sondern in Habenhausen das Licht der Welt erblickt hat. Seine Eltern haben ihn dann gegen seinen Willen („Ja, ich habe mich vehement gewehrt!“) im zarten Alter von 2 Jahren in die Karnevalsmetropole verschleppt.
„Jetzt wird es Zeit zu seinen Wurzeln zurückzukehren“, wird Poldi zitiert.
Beide Ikonen erhalten einen Zehnjahresvertrag und je eine Villa in Oberneuland. Falls mal drei der fünf Stars fit sind, gerechnet wird damit frühestens 2018, sollen sie bei Werder das magische Dreieck bilden und den Verein aus der Regionalliga in die 3.Liga führen.

Eng ist es zugegangen bei der August-Ausgabe  unseres Preisskatturnieres. In exklusiver Runde gewinnt Hubert mit 1771 Punkten vor Claus (1763 Punkte) und Andreas (1476 Punkte).
Da wir im September zu viele Teilnehmerausfälle haben, werden wir erst wieder im Oktober spielen.
Die vorläufigen nächsten Termine sind der 3. Oktober und 16. Oktober.


Am wunderbaren Montag

Gestern in Hameln

29.08.
Es war ein harter Törn gestern beim „Gran Fondo New York Deutschland“ in Hameln. Die 167 Rad-Kilometer und 2000 hm haben bei dieser Hitze richtig wehgetan. Sehr viele Fahrer hatten neben den giftigen Anstiegen bis maximal 13 % mit Kreislaufproblemen und Krämpfen zu tun. Mich hat es bei Kilometer 123 auch erwischt. Weil aber Aufgeben keine Option ist, ging es nach einer kurzen Pause weiter. Zum Glück hat die Muskulatur gehalten.
Am Ende bin ich mit meiner Zeit von 6.07 h und dem 4.Platz in meiner Altersklasse zufrieden, obwohl ich mir schon deutlich mehr vorgenommen hatte (5.30 h und Platz auf dem Podest). Meine direkte Reg-Vorbereitung war aber extrem schlecht und die Einschätzung des Wetters ebenso. Aber Ausreden zählen nicht. Eine gute Erfahrung, die mich anspornen wird, in Zukunft anders eine solche Extremherausforderung anzugehen
Das Potential ist da. Schön war zu bemerken, wie locker es ging, Lücken mit Tempo 50 allein zufahren zu können. Meine Ausdauerwerte stimmen halt.
Heute Abend gibt es ab 18 Uhr ausführliches Radlerlatein zum Bier mit und ohne Zitrone.
Nebenher auch Fußball aus der 2. Liga und lockere  Leute, die sich den Montag als Kneipentag ausgesucht haben, weil es da immer etwas ruhiger zugeht. Belehrt mich eines Besseren, wenn Ihr könnt.
Am Wochenende ist Bundesliga-Pause. Zeit für Werder sich von der Schmach der letzten Wochen zu erholen.
Unser Tippspiel hat einen ersten grandiosen Tagessieger. Milz hat mit 29 Punkten einen tollen Einstieg gefeiert. Oben und auch unten haben sich schon wieder die üblichen Verdächtigen an ihren Positionen eingereiht. Tippen ist wohl doch kein Glücksfall? Ich muss darüber nachdenken!


Heute Ligastart und morgen Skat

Es hört nicht auf! Klatsche auf Klatsche. Gestern gar ein 0:6.

27.08.
Zu Werder gibt es nichts zu sagen. Die Mannschaft präsentierte sich auch gestern in einem desolaten Zustand. Sarkasmus und Ironie dominierten deshalb im vollbesetzten Horizont. Jede halbwegs gute Aktion wurde mit Jubel und Standing Ovation begleitet.
Mir bleibt nur noch das Fazit: Schmeißt den Trainer raus! Wen sonst?
Es tut weh mit ansehen zu müssen, wie Tradition und Erfolg zwischen Not und Elend versinken.
Heute Nachmittag startet die Bundesliga mit der Konferenz und dem klassischen Abendspiel in den sportlichen Wettbewerb. Im Gegensatz zu gestern, als die Bayern ein Trainingsspielchen mit Zuschauern absolvierten, wird es heute endlich ernst. Wir erwarten Duelle auf Augenhöhe und ganz viel Spaß, Spiel und Spannung. Wie gewohnt, könnt Ihr alle Spiele und alle Tore live im Horizont sehen. Wir freuen uns drauf, schließlich hat das endlose Warten in der Sommerpause nun ein Ende.
Morgen wird wieder Skat gespielt. Mitmachen darf jeder, der das Spiel mit den Trümpfen beherrscht. Einzige Voraussetzung: Pünktlich 14.45 Uhr vor Ort sein. Gespielt wird in zwei Runden nach den Regeln des Deutschen Skatbundes. Die Startgebühr beträgt 12 € und wird in Sachpreisen für alle Plätze zurückgegeben.
Als Schmankerl gibt es die Sonntagspiele der Liga live und in Farbe.
Freuen wir uns drauf!


Auf geht`s: Werder schieß ein Tor!

Alles besser als ein 0:5 ist eine Sensation!

26.08.
Junozovic hat sich beim Spiel in Lotte im Gesicht verletzt. Er fällt heute zum Bundesligaauftakt gegen Bayern aus. Würde man diese Verletzung zum Maßstab nehmen, dürfte Werder eigentlich gar nicht in München antreten. Totaler Gesichtsverlust sollte mit 5:0 für den (nächsten) Gegner bewertet werden.
Bremen wäre damit voraussichtlich nach dem 1.Spieltag Tabellenletzter. Als Trostpflaster könnte die DFL eine Umwelttabelle einführen. Dort wäre Werder Erster, weil die Mannschaft kein unsinniges Kerosin verbraucht und sich bei dieser Hitze in abgedunkelten Räumen brav Zuhause aufhält.
Ihr seht, die Saison fängt auch verbal so an, wie die letzte aufgehört hat. Die Vorfreude auf frischen, erfolgreichen Fußball in Bremen ist schon vor dem Saisonauftakt verflogen.
Wieso auch nicht? Werder ist sang- und klanglos gegen einen Drittligaaufsteiger aus dem Pokal geflogen und der halbe Kader (fast alle Leistungsträger) ist verletzt. Da bleibt einem nur das verzweifelte Achselzucken, die Flucht in sarkastische Stammtischplatituden und die Fixierung auf einen gemeinsamen „Feind“. Dass der Skripnik heißt und zufällig Trainer bei unserem Herzensverein ist, macht die Sache nicht leichter. Aber wohin soll der Fan mit seiner Wut und seinen aufgestauten Aggressionen? Hat der Baumann mal darüber nachgedacht? Wir können doch nicht einfach auf die Straße gehen und dem erstbesten HSV-Fan eine aufs Mett hauen, nur weil uns seine Gesinnung nicht passt. Nee Leute, auf dieses „Glatzkopfniveau“ begeben wir uns nicht.  Baumann müsste eigentlich eine Massentherapie bezahlen, die uns in der Spur hält.
Am A ... mit der Leidensfähigkeit der Fans.
DDR-Honecker hat damals auch gedacht, er könne 17 Millionen Menschen vor sich selbst schützen. Aber ratzfatz lag die Mauer plötzlich in Einzelteile zerlegt auf sich biegenden Tapeziertischen und wurde teuer an amerikanische Touristen  verkauft.
Bayern München gegen Werder Bremen, eigentlich ein Klassiker, der besondere Emotionen freisetzt. Wenn das Spiel heute Abend (20.30 Uhr live im Horizont) angepfiffen wird, bleibt uns immer noch die Hoffnung auf ein Wunder. Bayern ist noch EM-müde und Ancelotti baut noch an seinem neuen System. Ribery will sich nicht fügen und Müller setzt seine Torflaute fort. Alaba hat Mitleid mit seinen Bremer Landsleuten ...
Auf geht`s: Werder schieß ein Tor!


Heute die letzte Chance, sich für unser Tippspiel anzumelden!
Nutzen.


Ab heute wieder jeden Montag geöffnet!

22.08.
Ich fühle mich noch immer peinlich berührt, bin wütend und traurig zugleich. Habe ich das verdient? Jahrelang kaufe ich Eintrittskarten, die neusten Trikots, fahre zu Auswärtsspielen, versetze eine Freundin nach der anderen (sie haben mich alle verlassen) und träume in mondlosen Nächten fast ausschließlich von behaarten Männerbeinen, die in weißen Shorts über eine Wiese rennen. Hingelümmelt in meine kratzige Fanbettwäsche, täusche ich in meinen unruhigen Träumen mal links und mal rechts an. Manchmal springe ich gar hoch, um einen imaginärer Ball mit dem Kopf in die Maschen zu befördern. Jede Nacht recke ich schreiend einen Pokal in die Luft, wähne mich dabei im Bernabeu und oft auch in Berlin.
Ernüchtert wache ich morgens auf, meist verkatert und immer müde.
Heute, an diesem " Montag danach", war es besonders schlimm. Mein erster Gedanke: Nein, das ist nicht wirklich passiert!
Was ich da gestern in meiner Lieblingskneipe mit ansehen musste, bei diesem unsäglichen Kick meiner Mannschaft gegen die Sportfreunde aus Lotte, hat mir regelrecht den Lebensmut genommen. Getrieben von einer unbestimmten Angst, stand ich die halbe Nacht auf einer Brücke ...
Nein. Ich bin nicht gesprungen. Zum Glück nicht, denn mein Mut, und das war gut, hat dann doch nicht mitgemacht.
Dabei hatte ich mich so auf dieses erste Pflichtspiel der Saison gefreut. Werder mit Max Kruse und den anderen neuen Spielern sollte endlich die Wende einleiten, mich von diesen Traumata mit Abstiegskampf und Dauer-Pokal-K.O. befreien.
Aber es geht so weiter, wie es geendet hat. Werder Bremens Mannschaft ist keine Mannschaft.
In allen Belangen war sie dem Drittligaaufsteiger unterlegen. Ich frage mich: Wie lange noch darf dieser ukrainische „Jogging-Bubblegum“ das Zepter schwingen? Es ist doch offensichtlich, dass der Mann keine Ahnung vom Fußball hat. Es scheint aber so, als würde es zur Ausübung eines hochdotierten Managerposten ausreichen, Werder die Treue zu schwören und dabei gestenreich eine Hand auf´s Herz zu legen.
Diesen Freitag muss die Truppe nach München.
„Gucken sie sich das nicht an“, hat der Psychologe vorhin am Notfalltelefon zu mir gesagt. „Sie wollen doch weiter leben, oder?“
Ich denke darüber nach.


Kutterpuller sind Bremer Meister 2016

21.08.
Die deutsche Fußballnationalmannschaft hat in einem dramatischen Finale die Goldmedaille in Rio verpasst. Pedersen hat den letzten Elfer verschossen, während Superstar Neymar sicher verwandelte. Großer Sport!
Doch was zählt das schon, wenn unsere Horizont-Kutterpuller erstmals Bremer Stadtmeister geworden sind. Mit ihrem glanzvollen Sieg haben sie sämtliche Sportler des DOSB locker in den Schatten gestellt und eine Riesenüberraschung geschafft.
Die erste Sensation gelang im Viertelfinale, als Dauerrivale „Vegesacker Jungs“ in einem Wimpernschlagfinale besiegt wurde. Im Halbfinale musste auch das Team „Kolbe“ einsehen, dass gegen die nordbremischen Recken an diesem wunderschönen Samstag kein Kraut gewachsen war. Das siegreiche Finale war dann der logische Schritt, der das Team erstmals in den Kutterpull-Olymp hievte. Weder „Lok Pusdorf“ noch das von der Sparkasse gesponserte Team (Geld ist eben nicht alles) hatten wirklich eine reelle Chance.
„Es fühlt sich toll an endlich wieder ganz oben auf dem Treppchen zu stehen“, war dann auch die einhellige Meinung der feierwütigen Mannschaft um Teamkapitän Marc Lokatsch.
Als dann am frühen Abend das „We are the Champions“ durch die Alte Hafenstraße dröhnte, wusste jeder gemeine Bürger was die Stunde tatsächlich geschlagen hat.
Herzlichen Glückwunsch!
Diesen Sieg werten alle Horizont-Fußballfans als gutes Omen für die Pokal-Partie Werders heute bei Lotte, dem Drittligisten aus der Nähe von Osnabrück. Auch wenn die Bremer klarer Favorit sind, haben die letzten Jahre gezeigt, wie schwer so ein erstes Pflichtspiel vor dem eigentlichen Saisonstart sein kann. In vier von fünf Erstrundenmatches gab es am Ende für unsere Profis gegen die unterklassigen Teams nix zu holen.  
Heute soll und muss das anders sein. Wir brauchen den Pokalwettbewerb, der einst Werder Bremens Lieblings-Competion war. Heute gilt es für Heilsbringer Kruse und seine Jünger.
Ab 14.30 Uhr ist der Laden geöffnet. 15.30 Uhr rollt der Ball parallel zum Auftritt des Bremer SV gegen Darmstadt 98 (auf kleinem TV tonlos zu sehen).
„Macht es unseren Kutterpullern nach“, möchte man rufen, denn dann ist die Wurscht frühzeitig und mit Genuss verspeist!


Frühstück mit Obama

Grazy Anton: Nicht nur Käse im (am) Kopf!

19.08.
Was für ein genialer Auftritt:  Anton & the Headcleaners haben sich mit viel Esprit und großartiger Kunst kurzerhand in die Herzen der Nordbremer gespielt.
Die Vorgaben für einen geilen Abend waren perfekt: 1.Die Band ist in unserer Region fast unbekannt. 2. Der Musikstil ist sehr speziell, auch ein bisschen experimentell - und manchmal in seiner scheinbar chaotischen Virtuosität komplett verrückt. 
Sich auf das Spiel einzulassen, war die besondere Aufgabe der Zuhörer. Wer das konnte, wurde rundum mit einem gelungenen Abend belohnt.
Die Stimmung im Laden hat gezeigt: das Gros der Leute war mutig genug, um unbewusst verborgene emotionale Intelligenz hervorzukramen und in entrückte Körpersprache umzuwandeln.
Die Hüften zu einer Musik zu schwingen, die weit weg von Mainstream und Alltagsproblemen völlig neue Lebens- und Hörmöglichkeiten eröffnet, zeigt wahnsinnig viel Offenheit und Kraft.
Genau diese Tugenden sind in diesen schwierigen Zeiten des Terrors und der Weltuntergangsstimmung gefragt.
Wir brauchen mehr solcher Frühstückstreffen, nicht nur mit Obama ...
Der gestrige Abend hat mir persönlich den Glauben an das Gute im Menschen zurückgegeben.
Danke Leute. Danke Anton.

Heute Abend sind wir wieder ab 18.00 Uhr für Euch da. Der Pflichtfußball geht in die 1. Runde, und wir sind live dabei! Ab 20.30 Uhr feuern wir die ersten Partien des DFB-Pokals auf die Leinwand und die TV-Geräte.
Auf folgende Partien dürft Ihr Euch u.a. freuen: Carl Zeiss Jena – Bayern München, Lübeck – St. Pauli, Dresden – RB Leipzig, BFC Preußen – 1.FC Köln.
Natürlich gibt es auch Olympia-Soccer: Deutschlands Frauenteam spielt im Finale um Gold gegen die Schwedinnen (22.30 Uhr).
Werder spielt erst am Sonntag (Live im Horizont ab 15.30 Uhr), Deutschlands Fußball-Herren in Rio am Samstag (22.30 Uhr) gegen Brasilien.


 
 
 

WiFree für Euch!

 
 
 
 
 

Bundesliga 2016/2017

5. Spieltag
Tagessieger: Schlitz, 26 Punkte, o.So.

1. Lenthino 86
2. Samurai 83
2. Fiddler 83
4. Schlitz 82
5. Westham United 82
6. Aschure 80
6. JoghurtLöw 80

Club 21-Partys

Samstag, 1.10. 21.00 Uhr
Live in Concert
Dare- CD-Realeaseparty
Eintritt frei

Sonntag, 13.11., 20 Uhr
Live bei uns
Hannes Weyland
Ruhrpottrock der uns kirre macht

Samstag, 26.11., 21.00 Uhr
Ulrich Hatscher in concert




Fußballtermine

Bundesliga
So, 11.9.16, 15.30 Uhr
Werder Bremen - FC Augsburg


Sa, 17.9., 18.30 Uhr
Gladbach - Werder Bremen

Mi, 21.9, 20.00 Uhr
Werder Bremen - Mainz

Sa, 24.9., 18.30 Uhr
Wolfsburg - Werder Bremen




 

Horizont Open Skat

Saison 2016
07.08. und 28.08., 15.00 Uhr
Skatturniere im Rahmen der Horizont-Open
Wiederholungstermin für den Monat Juni


Teilnahme für Jedermann und Jederfrau


Mehr Infos hier!

Kutterpullen

Männer:
Jeden Dienstag,18.00 Uhr ,im Horizont
oder direkt am Kutter, eine halbe Stunde später!

Frauen:
Jeden Donnerstag, 18 Uhr (und siehe oben).


 

 


Wetter

Team Horizont


 
 
 

Impressum