Keine Geschenke zum 3.Advent!

Das positive Fazit nach dem verlorenen Spiel Werders in Dortmund: Die Mannschaft kann an einem guten Tag durchaus mit den Besten der Besten mithalten. Die 1:2-Niederlage als unglücklich zu bezeichnen wäre sicher etwas übertrieben, trotzdem hat Werder eine gute Leistung geboten und dem derzeitigen Branchenprimus tapfer Paroli geboten. Mit etwas mehr Glück wäre vielleicht auch ein Punktgewinn möglich gewesen, doch am Ende fiel das sehnsüchtig erwartete  Tor einfach nicht. Die Fans im Horizont waren schon etwas enttäuscht, obwohl sie anerkennen mussten, dass der BVB gerade beim Tempospiel deutliche Vorteile besaß. Zudem gab es mal wieder sehr strittige Schiedsrichterentscheidungen. Der BVB hätte nach einem Foul von Klaassen an Reus in der 11. Minute einen Strafstoß kriegen müssen, doch weder Schiedsrichter noch die Videoassistenten griffen ins Geschehen ein. Glück für Werder, denn mit dem so frühen  2:0 wäre die Partie ohnehin gelaufen gewesen.
So ist der BVB nun Herbstmeister und Werder darf hoffen, dass am Mittwoch ein Heimsieg dafür sorgt, dass die Mannschaft ihr sportliches Jahresziel doch noch erreicht.

Wir öffnen heute 15 Uhr und zeigen Euch zum 3. Advent, dass auch im Horizont noch ein Lichtlein brennt.

Jetz noch schnell für Silvester anmelden

Silvester steht vor der Tür! Wir feiern im Horizont in einer geschlossenen Gesellschaft.
Wer an unserem leckeren Büffet a 15 € teilnhemen will, sollte sich in den nächsten 5 Tagen entscheiden (Fristverlängerung).
Auch sonst bitte die Teilnahme zusagen, nicht das es zum Jahreswechsel unnötig lange Gesichter gibt.
Heute Abend bin ich ab 18 Uhr vor Ort. Dann können spezielle Fragen geklärt werden.

Wir zeigen natürlich auch die Sanktpaulianer bei ihrem Zweitligaauftritt gegen Bochum!

An diesem Freitag bleibt der Laden wegen einer geschlossenen Gesellschaft geschlossen! Sorry.
Am Donnerstag gibt es Livemusik mit The Bland. Start 20 Uhr
Werder spielt am Samstag, 15.30 Uhr, in Dortmund! Live bei uns!
Keine Platzreservierungen möglich.

Ein Sieg für die Herzen

Das Tor von Jungstar Sargent  zum 3:1 versetzte die Fans im Horizont in Entzückung. Endlich hat Werder wieder gewonnen! Bekannte Lieder wurden angestimmt. Werder ist back.
Und endlich, das ist meine ganz persönliche Meinung, hat Kohlfeldt Mut bewiesen, und hat Josh Sargent eine Chance gegeben. So ein Megatalent, das in der US-Nationalmannschaft gesetzt ist, darf sich ruhig auch schon in jungen Jahren beweisen. Schließlich hat Boris Becker mit 11 Wimbledon gewonnen (kann auch etwas älter gewesen sein, der Boris). Jugend schützt eben nicht vor Erfolg, die körperliche Robustheit vorausgesetzt. Ich oute mich an dieser Stelle als Fan des jungen Amis und wünsche mir zukünftig mehr solch couragierter Einsätze.
Nun, egal wie, Düsseldorf ist bezwungen, Werder ist 7. und die grünweiße Welt leuchtet prachtvoll in weihnachtlichen Farben.

Am Sonntag a1b 15 Uhr offen: Bundesliga und die südamerikanische Champions League live aus Madrid (20.30 Uhr, Boca vs. River)!

Werder Bremen vs. Fortuna Düsseldorf

Während sich zwei eitle alte Männer in den Haaren liegen, dürfen die Jungen aus Bremen im Spiel gegen die hoffentlich sehr „Toten Hosen“ aus Düsseldorf zeigen, was wirklich in ihnen steckt. Es wir immer von der Qualität in der Mannschaft gesprochen, vom starken Kader, den tollen Sommereinkäufen und dem Ausnahmespieler Kruse, Max!
Gezeigt hat die Mannschaft diese angeblichen Qualitäten nur in Ansätzen
Ein Sieg ist heute Pflicht. Und der muss sich spielerisch und kämpferisch überzeugend erarbeitet werden. Der Bessere möge gewinnen! Ist Werder wirklich dieser Bessere? Bitte beweist es uns!
Ab 18 Uhr ist der Laden geöffnet. Platzreservierungen sind nicht möglich. Nur den Tresenbereich halte ich für treue Stammgäste frei! Alle anderen rechtzeitig erscheinen und den Sieg genießen.

Spendenaktion vor dem Werder-Spiel morgen gegen Düsseldorf

Schon eine kleine Tradition: Heute am Nikolaustag unterstützen wir, so wie schon im letzten Jahr, einen Verein, der sich um die Ärmsten der Armen kümmert. Ich spende heute mein Trinkgeld, das natürlich von meinen besten Gästen kommt, um Menschen in Not zu unterstützen. Logischwerweise lege ich am Ende des Tages noch ein paar Euronen d`rauf. Heute gilt das unausgesprochene Gesetz also nicht, dass der Chef kein Trinkgeld erhält!

Ab 18 Uhr ist der Laden geöffnet – und ja: „Wir zeigen morgen das Werder-Spiel gegen Düsseldorf!“ Platzreservierungen und dergleichen sind nicht möglich. Ist der Laden voll, ist er voll! 
Bitte nicht mehr anrufen. Alle Leitungen sind dauerbelegt!

Eine Niederlage zum Advent – Danke auch!

Eine Offenbarung war das gestern nicht, was Werder Bremen da in den 90 Spielminuten gegen die Bayern fabriziert hat. Die 1:2-Niederlage war mehr als verdient, auch wenn der  sehr gewogene Betrachter zwischendurch ab und an das Gefühl hatte, dass das so herbeigesehnte Ausgleichstor fallen könnte. Es fehlte aber an Mut und Können, um den Bayern-Stars echt Paroli bieten zu können.Die hatten das Spiel fest im Griff und erspielten sich eine hochkarätige Chance nach der anderen.
Werder ist in einer Krise. Die Augen vor dieser Tatsache zu verschließen, wäre mehr als fatal. Dabei geht es nicht einmal um das gestrige Ergebnis. Es geht um die Art und Weise des Auftretens, die kämpferische Einstellung und das spielerische Vermögen. Genau diese Punkte haben wir auch in den letzten Jahren Woche für Woche bemängelt. Wenn ein Herr Langkamp sagt, dass die Mannschaft in den ersten Spielen am Limit gespielt hat,  graust es mich vor dem, was da noch kommen soll.
Die großen Namen im Team scheinen alle Auslaufmodelle zu sein, die es in anderen Mannschaften zu nix gebracht haben. Nehmen wir nur einmal den Sahin. Von dem ist weit und breit nichts Vernünftiges zu sehen. Im Endeffekt ist die Mannschaft keinen Schritt weiter gekommen. Mittelmaß dominiert wöchentlich die schwachen Auftritte Werders. Das ist unumstößlicher Fakt.
Mit Durchhalteparaolen wird versucht, die Leute bei Laune zu halten. Die Versprechungen, es im nächsten Spiel besser zu machen, bleiben dagegen leere Worthülsen.
Jetzt werden wir sehen, ob Kohlfeldt Krise kann? Spätestens wenn das Spiel gegen Düsseldorf verloren geht, brennt endgültig der Weihnachtsbaum.
Trotz alledem wünsche ich Euch einen schönen 1.Advent, denn bekanntlich sind Fußball und schon gar nicht Werder Bremen das Nonplusultra in unserem bescheidenen Leben.
Heute öffnen wir 15 Uhr. Der Glühweinglüher glüht. Bis gleich …

Am Freitag „Geschlossene Gesellschaft“

Vielleicht nicht ehrenhaft, aber betriebswirtschaftlich notwendig! Leider.
An diesem Freitag (und am Freitag, den 14.12.) bleibt der Horizont für die Öffentlichkeit geschlossen. Es beginnt die Phase der Weihnachtsfeiern und auch wir können uns nicht allen Anfragen verschließen. Mit dem November beginnt  so etwas wie eine kleine Sauregurkenzeit in der Kneipenszene und so eine Firmenweihnachtsfeier stopft kleine Budgetlöcher mit grobschlächtig getätigten Stichen.
Bitte also nicht böse sein, denn am Samstag sind wir rechtzeitig zum Spiel Werder Bremens gegen den großen FC Bayern zurück. Dann öffnen wir 14 Uhr und bleiben Euch bis weit in die Nacht zum Sonntag gewogen. Egal welchen Kohl die Mannschaft auch spielt, wir beackern komplett das sich ergebende  Getränkefeld.
In den letzten Jahren haben wir im ehemaligen Keller ein sonores Ausweichprogramm geboten. Darauf müssen wir leider 2018 verzichten, weil uns ein Wasserschaden zwingt, die Räumlichkeiten für den Publikumsverkehr geschlossen zu halten.

Werder will in Freiburg punkten

Heute, zum dritten Mal in Folge an einem Sonntag, will Werder endlich die Negativserie nach drei Niederlagen durchbrechen. Im schönen Breisgau soll der SCF besiegt werden. Das kann nur gelingen, wenn sich die Mannschaft endlich wieder besinnt und von Beginn an das Zepter in die Hand nimmt.
Thema darf dann nicht mehr sein, wieviel Fett sich der Max absaugen lassen hat und ob der Finne Moisander, also ein Mann aus einer großen Fußballnation, linken oder rechten Verteidiger, zentral vor der Abwehr, Libero, hängenden Mittelstürmer oder alles auf einmal spielen soll!
Auch das Gejammer über den Ausfall des ohnehin immer gefärdeten Bargfrede muss endlich aufhören.
„Liebe Werder-Leute, nehmt die Gegebenheiten hin und spielt einfach ordentlich Fußball. Der Kader gibt es allemal her. In Europa leben wir schon und ob ihr nun nach Albanien oder Malta reist und dort  international gegen Mannschaften spielt, deren Namen wir ohnehin nicht kennnen, ist nur halb so wichtig.  Immerhin opfern wir unsere Freizeit  und den Kaffeenachmittag mit der Familie, um Euch zuzuschauen anzufeuern. Dafür haben wir doch ordentlichen Sport vedient?“
Nicht mehr und nicht weniger verlangen die Fans, wenn sie heute Nachmittag in Scharen Richtung Horizont (Wo auch anders hin?) pilgern. Wenn am Ende noch ein Sieg heraus kommt, wäre das schön! Verliert Werder nach einer großen Schlacht, sind wir auch zufrieden. Nur bitte keine Arbeitsverweigerung mit anschließender Phrasendrescherei!
Wir öffnen 14 Uhr und bleiben gespannt!

Länderspielwoche

Heute spielt Jogis „Umbruchteam“ gegen Russland (20.45 Uhr) – in Leipzig in einem halbvollen Stadion. Wenn das kein Hinweis auf das verlorene Vertrauen in den deutschen Fußball ist.
Ich kann mich erinnern, dass in den 70-iger und 80-iger Jahren ein Fußballländerspiel der deutschen Nationalmannschaft ein Feiertag war. Auch in der Deutschen Demokratischen, ja selbst in diesem einzigartigen Arbeiterparadies, waren zu dieser Zeit die Straßen leer. Das schaffte außer den Fußballern nur noch ein gewisser Horst Schimanski, der regelmäßig für TV-Euphphorie sorgte. Was ist davon geblieben?
Der Horst ist tot, Gott sei seiner Seele gnädig, und der deutsche Fußball scheint es auch zu sein.
Zumindest wenn man betrachtet, welchen Stellenwert ein Länderspiel inzwischen hat. Es dient eher dazu, mal die Glotze auszulassen, weil Tag für Tag irgendein Spiel zum Zuschauen animiert.
Die Verantwortlichen haben es doch tatsächlich geschafft, unseren geliebten Fußball zur Massenware verkommen zu lassen. Die Liga verteilt sich auf eine halbe Woche und seit DAZN läuft europäischer Fußball rund um die Uhr. Dazu die ganzen internationalen Wettbewerbe, alle nur geschaffen, um den Leuten die Kohle aus der Tasche zu ziehen. Nur den Politikern wird es recht sein, lenkt der Fußball doch vom Tagesgeschehen ab. Brot und Spiel in Reinkultur.
Nur in den Kneipen gucken die Leute freiwillig oder unfreiwillig auf Leinwände und Flachbildschirme. Sie sitzen am Tresen, sind mehr oder weniger mit sich, ihrem Handy und einem Bierchen beschäftigt, während sie alle paar Minuten mal den Kopf heben um fragenden Blickes festzustellen, wie es eigentlich steht. Ob der Russe nun in rotweiß oder grüngelb durch die Gegend läuft, der Reus dabei ist oder der Neuer bei Gegentor mal wieder den Arm hebt, löst keinen emotional bedingt höheren Pulsschlag aus. Erst wenn die Musik aus ist und der Wirt ruft: „Raus Leute, ich muss ins Bett“, wird gemurrt. Dann werden plötzlich alle munter und schreien nach der Zusammenfassung der anderen unwichtigen Spiele. Ob das eine Frage von Fußballinteresse ist, bezweifel ich aus bescheidener medizinischer Fachsicht.
So wird es denn auch heute wieder ablaufen, wenn es ab 20.45 Uhr heißt: Deutschalnd – Russland live im Hotzelont.

Werder gegen Gladbach

In der letzten Woche ist im Zusammenhang mit Werder Bremen hin und wieder das Wort Krise gefallen. Auch von einer wirklichen Bestandsaufnahme bis Weihnachten oder gar den Stunden der Wahrheit wurde gesprochen. Florian Kohlfeld muss nun mit seiner Mannschaft beweisen, dass der gute Bundesligaauftakt keine  nur vorübergehende Erscheinung war.
Genau das hatten wir in der Vergangenheit schon mit den Herren Skripnik und Nouri. Beide legten los wie die Feuerewehr, bevor sämtliche Strategien disaströs im Nebel des Grauen verschwanden. Nun gönnt man dem symphatischen Florian – und auch ein klein wenig uns selbst  -, dass er die Kurve kriegt, die er schon in voller Schräglage angesteuert hat.
Heute um 15.30 Uhr beginnt deshalb einmal mehr so etwas wie die Stunde der Wahrheit. Die Patrioten von der Weser müssen die Fohlen reiten und nicht umgedreht, um mal wieder im Bilde zu bleiben.
Danach zeigen wir Euch die Spitzenpartie zwischen dem BVB und den Bayern. Eine brisante Ausgangansposition für beide Teams:  Die Bayern müssen, der BVB sollte …
Wir öffnen um 14 Uhr den Laden. Es gibt keine Platzreservierungen.